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Evga e-Geforce 8800 GTS KO ACS3 Edition

28.02.2007 | 15:01 Uhr |

Nicht jedes Oberklassemodell gleicht dem anderen. Manche sind deutlich schneller, aber auch sehr viel teurer. Ob sich der höhere Preis für dieses stark getunte Modell lohnt, erfahren Sie hier.

Diese Grafikkarte arbeitet mit der abgespeckten Version von Nvidias High-End-Grafikchip Geforce 8800. Inwiefern abgespeckt? Während beim GTX-Modell drei Quads zu je 32 Shadern arbeiten, sind es bei der GTS-Variante nur zwei. Und diese werden statt mit 1350 (GTX) nur mit 1200 MHz angetrieben.
Normalerweise beträgt der Arbeitstakt des Grafikchips 500 MHz und 575 beim GTX-Modell. Evga aber hat den GTS-Kern angefeuert, und so liegt sein Puls bei 580 MHz. Auch der Speichertakt ist höher und liegt statt bei 1600 bei 1700 MHz. Sie brauchen aber nun durch die stärkere thermische Belastung keinen höheren Verschleiß oder gar ein frühzeitiges Ableben der Grafikkarte zu fürchten, denn Evga gewährt 60 Monate Garantie. Was das Tunen gebracht hat, haben wir mithilfe von Benchmarks und Praxistests gemessen.

Die weiteren Kenndaten der GTS-Grafikkarte lauten 640 MB GDDR3-Speicher, 320 Bit Speicherbandbreite, zwei DVI-Schnittstellen, S-Video-TV-Ausgang, SLI-Schnittstelle und ein Stromstecker. Der Lieferumfang ist dünn, es gibt zwar einige Video-Adapter, aber keinen DVD-Player und keine 3D-Spiele.

3D-Leistung: Mit 11046 3D-Marks in dem synthetischen Benchmark 3D-Mark 06 erreichte die Karte zwar nicht die Punktzahl einer GTX-Version - diese beträgt rund 11900 3D-Marks -, aber sie lag zumindest gut 10 Prozent vor einer ungetunten Grafikkarte mit Geforce-8800-GTS-Grafikchip. Auch in allen getesteten 3D-Spielen erreichte die Karte klasse Bildraten. Alles kam ruckelfrei auf den Schirm, selbst bei bester Bildqualität. Bei 1600 x 1200 Bildpunkten kam die Grafikkarte Evga e-Geforce 8800 GTS KO ACS3 Edition auf 67 (Fear), 116 (Quake 4) und 79 Bilder/s (Splinter Cell 3). Bei etwas weniger anspruchsvollen Spielen erreichte das High-End-Modell auch bei einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln flüssig spielbare Bildraten von 34 (Fear) und 43 Bildern/s (X3).

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