Eva/3 und XDEV
Java-Generatoren im Vergleich
Professionelle Java-Entwicklungsumgebungen wie Eclipse und Netbeans sind nicht jedermanns Sache. Auf der einen Seite sehr flexibel, erschweren sie andererseits manchem Entwickler mit ihren vielen Einstellmöglichkeiten und ihrer generellen Ausrichtung auf technisch versierte Programmierer den Einstieg. Das war der Ansatzpunkt für eine Reihe von leicht zu bedienenden Java-Werkzeugen für das Rapid Application Development von Rich-Client-Datenbankanwendungen, von denen wir hier Eva/3 und XDEV vorstellen wollen.
- Der Eva/3 Application Builder erzeugt während der Entwicklung eines Programms keinen Java-Sourcecode. Legt man zum Beispiel einen neuen Dialog an, speichert der Application Builder alle Einstellungen stattdessen in einer entsprechenden XML-Datei. Das Eva/3-Framework liest (interpretiert) diese Datei zur Laufzeit. Das unterscheidet das RAD-Werkzeug von einem Java-GUI-Builder, der in der Regel Sourcecode generiert, der kompiliert wird.
- XDEV speichert alle Projekteinstellungen in einer singulären Projektdatei ab, aus der die Entwicklungsumgebung die Anwendung kompiliert. Es entsteht also der übliche Bytecode, der zusammen mit der XDEV-Laufzeitbibliothek die Anwendung ergibt. Unter Windows und Mac OS X kann XDEV auch ein Executable samt JRE erzeugen, das per Doppelklick gestartet werden kann. Alternativ dazu lässt sich auch regulärer Java-Sourcecode generieren.


