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Microsoft Security Essentials mit guten Ergebnissen

01.10.2009 | 12:35 Uhr |

Kaum ist die finale Version von Microsoft Security Essentials (MSE) erschienen, steht sie auch schon auf dem Prüfstand. Die Ergebnisse eines ersten Tests sind überwiegend positiv, MSE schlägt sich wacker.

Microsoft hat in dieser Woche sein kostenloses Antivirusprogramm Microsoft Security Essentials (MSE) allgemein verfügbar gemacht. MSE bietet einen Basisschutz vor Malware, einschließlich Adware und Spyware. Es ist als Gratis-Nachfolger von Onecare gedacht und ersetzt den kostenlosen Windows Defender. Auf dem Prüfstand des Testinstituts AV-Test in Magdeburg musste MSE zeigen, ob es die Erwartungen erfüllen kann, die der Test der Beta-Version im Juni geweckt hat.

Die Magdeburger Tester haben MSE 1.0.1611.0 mit den aktuellen Viren- und Spyware-Signaturen unter deutschen und US-englischen 32-Bit-Ausgaben von Windows XP (SP3), Vista (SP2) und Windows 7 getestet. Eine aktive Internetverbindung stand für eventuelle dynamische Scan-Funktionen zur Verfügung.

Die Pflichtübung für alle Virenscanner wie MSE ist das Erkennen der Schädlinge aus der jeweils aktuellen Wildlist-Sammlung. Verwendet wurde die Wildlist 08/2009 mit 3.732 Malware-Dateien. MSE hat alle Schädlinge sowohl beim Zugriff (On Access) als auch beim manuellen Scan (On Demand) erkannt und blockiert.

Anspruchsvoller war die zweite Teststation für MSE, die unter Windows XP zu meistern war. Hier galt es eine Auswahl von aktuellen Schädlingen aller Art, darunter Viren, Würmer, Trojanisches Pferde und Bots zu erkennen, insgesamt 545.034 Malware-Dateien. MSE erreichte hier eine gute Erkennungsrate von 98,44 Prozent.

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