Erste DirectX-11-Karte von AMD

Grafikkarte ATI Radeon HD 5870 im Test

Mittwoch, 23.09.2009 | 05:59 von Michael Schmelzle, Christian Helmiss
AMDs erste DirectX-11-Karte ATI Radeon HD 5870 bietet erstaunlich viel 3D-Leistung fürs Geld. Unser Test prüft, ob die Karte auch leise und sparsam ist.
AMD ATI Radeon HD 5870: erste DirextX-11-Grafikkarte im
Test
Vergrößern AMD ATI Radeon HD 5870: erste DirextX-11-Grafikkarte im Test
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Die ATI Radeon HD 5870 ist die erste Grafikkarte, die die neue Gaming-Schnittstelle DirectX 11 von Windows 7 beherrscht . DirectX 11 soll PC-Spielen eine schönere, detailreichere Grafik bescheren und bei vergleichbarer 3D-Rohleistung höhere Bildwiederholraten bieten als unter DirectX 10. Der Haken daran: Um in die schöne neue Grafikwelt einzutauchen, benötigen Sie neben Windows 7 auch DirectX-11-Spiele - und die sind derzeit rar gesät. In diesem Monat steht mit "BattleForce" der erste Titel am Start, bis zum Jahresende sollen "S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat" und "DiRT 2" hinzukommen.

Deutlich interessanter für Windows-7-Nutzer sind zunächst die "Computer Shader", die DirectX 11 mitbringt. Über diese Funktion können Programme die ATI Radeon HD 5870 für Berechnungen nutzen, die bisher nur der Prozessor durchführen konnte, beispielsweise Musik und Videos in andere Auflösungen und Kompressionsstufen überführen.

DVI-, HDMI- und Display-Port-Ausgänge der AMD-Grafikkarte
ATI Radeon HD 5870
Vergrößern DVI-, HDMI- und Display-Port-Ausgänge der AMD-Grafikkarte ATI Radeon HD 5870
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Sofort nutzen können Sie bei der ATI Radeon HD 5870 auch die vier Video-Ausgänge - je ein HDMI- und Display-Port sowie zwei DVI-Buchsen, um bis zu drei Bildschirme gleichzeitig anzuschließen. Möglich macht das die Technik ATI Eyefinity, die den parallelen Betrieb von bis zu sechs Monitoren erlaubt. Für diesen Betriebsmodus will AMD eine spezielle Version der ATI Radeon HD 5870 anbieten, die mit sechs Display-Ports ausgestattet ist.

Die technischen Kerndaten der ATI Radeon HD 5870 klingen zunächst nicht besonders beeindruckend: Der Grafikchiptakt beträgt 850 MHz - mit derselben Frequenz arbeitet auch das bisherige Spitzenmodell ATI Radeon HD 4890 . Aufgebohrt hat AMD hingegen den Grafikspeicher. Die 1024 MB GDDR5-SDRAM laufen mit einer Taktfrequenz von 1200 (effektiv 4800) MHz. Das Speicherinterface ist mit 256 Bit gleich breit geblieben.

Mittwoch, 23.09.2009 | 05:59 von Michael Schmelzle, Christian Helmiss
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