Ergonomie: Dafür, dass die Leistungswerte des K&M AMD Dragon höchst mittelmäßig sind, verbraucht er einiges an Energie: 154 Watt im Desktop-Betrieb sind ein ziemlich hoher Wert, wenn man ihn mit unseren bisher getesteten PCs vergleicht: Nach den beiden größten "Stromfressern" HE-Computer High End Cube Ultra und der nur einen Tick schnellere Hardware4u Gamers Dream Rev 3.1 Air setzt sich der K&M-PC an die dritte Stelle. Dasselbe trifft auch für den Betrieb unter Volllast zu: 258,5 Watt sind auch hier der dritthöchste Wert, nur die beiden vorher genannten PCs lagen über 300 Watt. Mit übertaktetem Prozessor steigert sich der Stromverbrauch sogar auf 280,4 Watt.
Das gleiche Bild offenbart der Rechner bei der Geräuschmessung: Mit 31,2 dB(A) bereits im Desktopmodus arbeitet er schon wesentlich geräuschvoller als andere Spiele-PCs: Sowohl der High End Cube Ultra als auch der Gamers Dream Rev 3.1 Air arbeiten unter 30 dB(A). Unter voller Last steigt dieser Wert auf 33,8 dB(A) und bleibt damit minimal hinter dem des High End Cube Ultra mit 34,5 dB(A) zurück.
Fazit: Für 900 Euro bietet K&M Elektronik im Auslieferungszustand des PCs eine enttäuschende Rechenleistung bei hohem Stromverbrauch. Für den Einsatz der AMD-Tools ist viel Geduld notwendig, damit bringt der PC aber rund 10 bis maximal 20 Prozent mehr Leistung. Anspruchsvolle Computerspieler werden sich gut überlegen, ob sie zu diesem Preis nicht gleich einen PC mit Vierkern-Prozessor kaufen. Für einen Multimedia-PC im Wohnzimmer bringt der Rechner zwar genügend Leistung, verbraucht aber zuviel Strom und arbeitet nicht leise genug.
Alternative: Der Hardware4u Gamers Dream Rev 3.0 Air bringt wesentlich mehr Leistung, kostet aber auch 300 Euro mehr.
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