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Epson Stylus DX4050

07.12.2006 | 11:19 Uhr |

Das Einsteiger-Kombigerät bietet außer separaten Tinten wenig Extras. Zudem erfordert das Arbeitstempo von Anwender mehr Geduld, als selbst in dieser Geräteklasse üblich.

Testberich t

Verbrauch: Das Gerät hat einen echten Netzschalter. Es zog ausgeschaltet im Test tatsächlich weniger als 1 Watt Strom - das ist lobenswert. Dafür liegen die Seitenpreise mit 4,1 Cent für das schwarzweiße und 8,2 Cent für das farbige Blatt im Mittelfeld.

Tempo: Als wenig zeitgemäß erwies sich die Arbeitsgeschwindigkeit. So benötigte etwa unser zehnseitiges PDF-Dokument über 25 Minuten - zu langsam. Auch im Kopieren und Scannen war viel Geduld gefragt.

Qualität: Grundsätzlich erzeugte das Kombigerät in sich harmonische, wenn auch vergleichsweise etwas kalte Farben. Im Textmodus fielen die leicht rauen Buchstabenränder auf. Dafür stimmte die Deckung. Auf den Fotos erkannten wir selbst bei höchster Auflösung ein leichtes Raster. Sichtbare Detaileinbußen stellten wir zudem im farbigen Kopiermodus fest. Unsere Testscans fielen dagegen gut in der Schärfe und Helligkeit aus.

Ausstattung: Das Gerät bietet das Allernötigste fürs Kopieren, Scannen und Drucken. Manko: Es gibt zwar Direkttasten fürs Kopieren am Bedienpanel, doch mehr als ein Exemplar lässt sich nicht einstellen.

Fazit: Das Einstiegsgerät bietet zwar kompakte Maße, stellt allerdings nur den Gelegenheitsnutzer zufrieden. Insbesondere das Arbeitstempo ist so gemächlich, dass die Ausgabe mehrerer Seiten zur Geduldsprobe wird, egal ob es sich um Text oder Grafik handelt.

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