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Epson EMP-TW200

13.09.2004 | 14:51 Uhr |

Der Testsieger mit dem besten Bild fürs Heimkino, aber ohne digitale Eingänge.

PLUS: hervorragende Farbabstimmung, guter Kontrast, Lens-Shift, sehr leise, 16:9-Panel, hohe Bildauflösung

MINUS: relativ simples De-Interlacing, kein digitaler Video-Eingang

Aufbau

Der rund 2500 Euro teure EMP-TW200 ist das Mittelklassemodell aus der neuen Dreamio-Serie von Epson, weist aber bereits die beachtliche Auflösung von 1280 x 720Bildpunkten auf. Dank weiträumiger horizontaler und vertikaler optischer Korrektur für Schrägprojektion (Lens-Shift)gibt er sich zudem sehr flexibel in der Aufstellung und behält selbst bei deutlich aus der Bildmitte versetzter Projektion die volle Auflösung bei. Focus und Zoom stellt man ebenfalls "analog" mit mechanischer Linsenbewegung bequem per Fernbedienung ein. Dabei helfen integrierte Testbilder; das Gittertestbild beispielsweise erlaubt eine optimale Anpassung von Bildlage und Fokussierung auf der Leinwand - kein anderer Projektor im Test bietet solchen Luxus. Höchst praxisgerecht sind die Fernbedienung, das Bildschirmmenü und das Bedienfeld am Projektor mit direktem Zugriff zum Beispiel auf das Bildformat.

SO SOLL’S SEIN: Auch ohne Fernbedienung ist der TW200 mit den Gerätetasten komplett steuerbar.
Vergrößern SO SOLL’S SEIN: Auch ohne Fernbedienung ist der TW200 mit den Gerätetasten komplett steuerbar.
© 2014

Anschlüsse

Das Einzige, was dem EMP-TW200 fehlt, ist eindigitaler Video-Eingang (DVI oder HDMI), denn auf diese Weise ließe sich das Videosignal von entsprechend ausgerüsteten DVD-Playern garantiert ohne Leitungsverluste einspielen. Davon abgesehen, stehen aber dank YUV, Video, S-Video und VGA alle nötigen Verbindungsmöglichkeiten bereit.

Bildqualität

Der TW200 zeigte lebensechte Farben über alle Graustufenbereiche. Kompliment - denn damit tun sich oft sogar viel teurere Geräte schwer. Der Kontrast sucht seinesgleichen: Weltraumszenen mit tiefem Schwarz wirken realistischer als bei jedem anderen Kandidaten. Leider arbeitet das De-Interlacing recht simpel, weshalb wir zu einem guten Progressive-Scan-Player zum Zuspielen raten (zum Beispiel Pioneer DV-668 oder Sony NS-730).Freaks erhalten in der mitgelieferten PC-Software Cinema Color Editor einen effizienten Zugriff auf das Bild.

Weitere Informationen

Hersteller/Anbieter:

Epson

Weblink:

www.epson.de

Gesamtnote:

9,0

Preis:

2500 Euro

Wertung

Helligkeit:

sehr gut

Kontrast:

sehr gut

Farbern:

sehr gut

Ausstattung:

gut

Installation/Bedienung:

sehr gut

Sehtest:

sehr gut

Preis/Leistung:

sehr gut

Fazit

Der Testsieger mit dem besten Bild fürs Heimkino, aber ohne digitale Eingänge.

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