AVM Fritz!WLAN Repeater N/G

Energieverbrauch, Audiofunktion & Fazit

Donnerstag den 15.04.2010 um 15:33 Uhr

von Bernhard Haluschak

Energieverbrauch: Das Gerät nimmt im Datenbetrieb eine elektrische Leistung von 3,9 Watt auf. Im Bereitschafts-Modus reduziert sich der Bedarf auf etwa 3,3 Watt, und im Ruhezustand sind es noch 3,1 Watt. Wie die Fritz-Boxen besitzt auch der Repeater eine Nachtschaltung, die der User individuell auf seine Bedürfnisse konfigurieren kann. In der Nachtschaltung benötigt das WLAN-Gerät noch 2,9 Watt.

Audiofunktion: An dieser Stelle wäre die Funktionsauflistung für einen herkömmlichen Repeater eigentlich vollständig. AVM hat aber noch ein nettes Gimmick eingebaut, das man von so einem Gerät nicht erwarten würde: Eine Audiobrücke. Das Gerät überträgt die Audiosignale von einem beliebigen PC im Heimnetz. Es kann sie nicht nur über die zwei eingangs erwähnten Audio-Buchsen ausgeben, sondern auch über einen integrierten Radio-Minisender. Die Frequenz lässt sich frei auswählen, die Reichweite des UKW-Senders ist jedoch aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen auf wenige Meter beschränkt.

Auf dem PC, der die Musik übers Netz an den Repeater schickt, muss ein Tool von AVM installiert sein. Anschließend startet man einen beliebigen Media Player und startet die Wiedergabe von Musik. Unschön: Der Sende-PC bleibt während der Übertragung stumm, da das Audio-Signal direkt an eine virtuelle Soundkarte übergeben wird.

Fazit: Der AVM Fritz!WLAN Repeater N/G ist ein nützliches und leicht zu bedienendes Gerät, wenn man unkompliziert die Reichweite seines WLAN-Routers erweitern will. Die Übertragungsraten sind recht ordentlich, und auch der Energieverbrauch des Repeaters hält sich in Grenzen. Allerdings muss man sich bewusst sein, dass ein Repeater die Übertragungsbandbreite nahezu halbiert, da er sowohl mit dem Notebook als auch mit dem Router kommuniziert. Die Installation ist unkompliziert und die Bedienung per Webbrowser im gewohnten AVM-Fritz!Box-Look-and-Feel.

Nicht ganz gelungen ist die Steuerung über das Geräte-Display, denn hierbei muss der Anwender alle entsprechenden Symbole kennen, bevor er eine Aktion durchführt. Auch das Touchdisplay ist mehr eine Spielerei als ein nützliches Feature. Komfortabler wäre ein textbasiertes LCD-Display mit entsprechenden Tasten. DOch normalerweise wird man ohnehin auf die browserbasierende Konfiguration zurückgreifen.

Ein nettes Gimmick ist die Übertragung von Audiodaten über den Repeater auf eine Musikanlage. In diversen Online-Shops ist das Gerät bereits ab rund 75 Euro inklusive Versand erhältlich.

Dieser Beitrag basiert auf einem Beitrag von Bernhard Haluschak aus der TecChannel Community (TecCommunity/mha). Ergänzungen von Daniel Behrens / PC-WELT.

Donnerstag den 15.04.2010 um 15:33 Uhr

von Bernhard Haluschak

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