Keines der Tools fand alle Spyware auf unserem Testrechner. Darum empfehlen wir den Einsatz von zwei Programmen. Dafür empfehlen wir die kostenlosen Programme Ad-Aware 6.181 SE und Spybot Search & Destroy 1.3.
Scannen Sie Ihren Rechner zuerst mit Ad-Aware. Falls nach der Reinigung ein PC-Neustart fällig sein sollte, weist Sie das Tool darauf hin. Anschließend lassen Sie Spybot S&D nach übersehenen Schädlingen suchen.
Wer bereit ist, für ein Antispyware-Tool ein paar Euro auszugeben, sollte zu Ad-Aware 6.181 Plus für 26,95 Dollar oder zu Pest Patrol 4.4 ab 39,95 Euro greifen. Beide bieten einen Wächter, der Spyware stoppt, sobald sie sich starten oder installieren will. Das ist für Anwender interessant, die besonders häufig Websites besuchen, die mit Spyware verseucht sind.
Für Härtefälle: Hijack This
Das Spezial-Tool Hijack This hilft beim Beseitigen besonders hartnäckiger Schnüffel- Programme. Sollte ihr Antispyware-Tool einen Schädling nicht finden, dann setzen Sie Hijack This ein. Allerdings ist die Bedienung nicht ganz einfach. Das Tool listet nur automatisch startende Programme auf und überlässt dem Anwender das weitere Vorgehen. Tipps dazu gibt’s auf der folgenden Seite im Abschnitt „Spezial-Tool: Hijack This“.
Schutz vor Spyware
Damit nach Möglichkeit erst gar keine Spyware auf Ihren Rechner kommt, sollten sie nicht mit dem Internet Explorer arbeiten. Denn über diesen Browser gelangen viele Spyware-Module auf den PC. Als Alternative empfiehlt sich etwa Firefox (gratis, für Windows 95/98/ ME, NT 4, 2000 und XP).
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