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Epson Stylus SX200

20.10.2008 | 10:04 Uhr |

Das Epson Stylus SX200 meistert einfache Aufgaben im Drucken, Scannen und Kopieren zu Hause. Spezielle Talente auf einem Gebiet bringt das Multifunktionsgerät jedoch nicht mit.

Besonderheit: Das Kombigerät Epson Stylus SX200 ist für zu Hause gedacht. Dort soll sich das Gerät dank Klavierlackoptik und schwarzem Gehäuse auch vom Design her harmonisch einfügen.
Ausstattung: Für den Hausgebrauch muss ein USB-Anschluss reichen. Dafür gibt es Speicherkarteneinschübe sowie eine Pictbridge-Schnittstelle - jeweils vorne am Kombigerät. Im Gehäuse sitzt ein Permanentdruckkopf, von dem die vier separaten Kartuschen wiederum getrennt sind. Bedienung: Das Gerät lässt sich intuitiv bedienen und hat jeweils eine eigene Direkttaste für die farbige und monochrome Kopie - nicht immer selbstverständlich für diese Geräteklasse. Mehr als 9 Kopien lassen sich allerdings am Zahlendisplay nicht einstellen. Dem SX200 fehlt ein Vorschaudisplay. Wer darauf nicht verzichten will, kann sich das sonst baugleiche Modell SX400 ansehen.

Tempo: Insgesamt erarbeitete sich das Kombigerät mittlere Geschwindigkeitswerte bei beachtlichem Geräuschpegel der Druckeinheit. Mit 1:58 Minuten für den 10-seitigen Grauert-Brief bewies es genauso wenig große Eile wie bei unserem Zehnseiter aus Acrobat. Auch das Testfoto im Format von 10 x 15 Zentimetern fiel erst nach 1:24 Minuten ins Ausgabefach. Der Vorschauscan benötigte 9 Sekunden, um sich aufzubauen. Das ist ebenso ordentlich wie die 11 Sekunden für das Einlesen der Graustufenvorlage. Mit 28 Sekunden warteten wir da schon etwas länger auf den Farbscan.

Qualität: Im Textmodus stimmte die Schwarzdeckung. Allerdings fielen die Buchstabenränder ziemlich rau aus. Selbst bei hoch aufgelösten Drucken blieb ein Raster gut erkennbar. So gefielen die Probefotos zwar von der Leuchtkraft der Farben her. Wegen der sichtbaren Druckpunkte waren wir jedoch nicht rundum zufrieden. Dafür war an den Scans wenig auszusetzen. Sie hatten harmonische Farben und eine gute Tiefenschärfe für einen CIS-Scanner. Die Kopien hätten allerdings mehr Details gut vertragen.

Verbrauch: Mit Energie ging das Gerät im Test ökonomisch um: Im Ruhemodus haben wir 2,4 Watt, ausgeschaltet gar 0 Watt gemessen. Die Seitenpreise gingen mit 4 Cent für das schwarzweiße und 10 Cent für das farbige Blatt jedoch schon in den kospieligen Bereich.

Fazit: Ein Kombigerät, das die Aufgaben zu Hause ordentlich abarbeitet, ohne aber richtig zu begeistern. Das Gerät ist sparsam im Energieverbrauch, weniger jedoch im Unterhalt.

Alternative: Ist der Anschaffungspreis das ausschlaggebende Argument für Ihr Multifunktionsgerät, können Sie auch den Canon Pixma MP190 in Betracht ziehen. Er kostet im Schnitt gerade einmal 55 Euro, liegt allerdings in den Folgekosten über dem Epson Stylus SX200.

Einkaufsratgeber Drucker - darauf müssen Sie achten.

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