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Samsung ES60 im Test

10.11.2009 | 09:49 Uhr |

Die Samsung ES60 richtet sich wie alle Modelle aus der ES-Serie an Einsteiger. Daher ist die Kamera zwar nicht pompös ausgestattet, überzeugte uns aber dennoch im Test.

Mit der ES60 zeigt Samsung, dass eine günstige Kamera in Sachen Bildqualität so manches teure Modell locker in die Tasche stecken kann. Denn es kommt in erster Linie auf das Zusammenspiel von Sensor, Objektiv und Prozessor an - und das kann auch bei hochpreisigen Kameras fehlerhaft sein.

Bildqualität: Die Samsung ES60 arbeitete mit einem hohen mittleren Wirkungsgrad. Die Auflösung verlief einigermassen gleichmäßig im gesamten Brennweitenbereich. Allerdings ließ sie zum Bildrand hin um etwa 20 Prozentpunkte nach, was zwar viel, aber noch akzeptabel ist. Auch in Sachen Bildrauschen konnte uns die Samsung ES60 überzeugen. Erst bei ISO 400 entdeckten wir leichtes Bildrauschen, bei ISO 1600 - der höchstmöglichen Empfindlichkeit - war das Ergebnis immer noch ausreichend.

Die Samsung ES60 erzielte eine sehr hohe Ein- sowie Ausgangsdynamik. Das bedeutet, die Kamera kann auch kontrastreichere Motive mit vielen Details darstellen, ohne dass Lichter und Schatten ausbrennen. Außerdem produziert die Samsung ES60 viele Helligkeitsstufen zwischen den hellsten und dunkelsten Bildbereichen.

Ausstattung: Die Samsung ES60 ist eine Einsteigerkamera, demenstprechend gestaltet sich auch ihre Ausstattung. Sie ist jedoch mit einer Gesichtserkennung samt Smile Shot und Blinzelwarnung, einem Beauty-Modus und verschiedenen Motivprogrammen versehen. Sättigung, Kontrast und Schärfe lassen sich bei der Samsung ES60 in fünf Stufen anpassen.

Handhabung: Über die Menü-Taste wählen Sie den Aufnahmemodus der Samsung ES60 (Vollautomatik, Programmautomatik, Motivprogramme, Videomodus oder Aufnahme mit elektronischem Bildstabilisator). Zu den Bildparametern gelangen Sie über den Fn-Knopf, der im Play-Modus die Löschfunktion übernimmt. Die Samsung ES60 löste einigermaßen schnell aus und war nach der Aufnahme schnell wieder betriebsbereit.

Fazit: Samsungs Einsteigerkamera ES60 machte gute Bilder, war ordentlich ausgestattet und ließ sich anwenderfreundlich bedienen. Das alles gibts zu einem niedrigen Preis - mehr können Fotoneulinge nicht erwarten.

Alternativen: Die Samsung S860 köchelt noch mehr auf Sparflamme. Sie kostet etwa die Hälfte der ES60, schnitt jedoch bei der Bildqualität und der Ausstattung schlechter ab. Und auch ihr Äußeres ist nicht ganz so anprechend.

Varianten:
Samsung ES60 silberfarben
Samsung ES60 schwarz
Samsung ES60 rot
Samsung ES60 pink

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