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Nikon Coolpix S640 im Test

08.12.2009 | 11:23 Uhr |

Die Nikon Coolpix S640 ist eine Kompaktkamera mit 5fach-Zoom, deren Brennweitenbereich bei 28 Millimetern beginnt. Lesen Sie im Test, wieso uns die Bildqualität gefallen hat.

Die Nikon Coolpix S640 eignet sich besonders gut für Porträts. Denn neben einer Gesichtserkennung mit Smile-Shot und Blinzelwarnung verfügt die Kamera über einen Retuschemodus für Hautunreinheiten und eine Blinzelprüfung, die zwei Bilder macht, aber nur die Aufnahme abspeichert, bei der die Person die Augen geöffnet hat.

Bildqualität: Die Auflösung der Nikon Coolpix S640 verlief in allen drei Messbereichen relativ gleichmäßig, ließ zum Bildrand hin jedoch etwas nach. Das resultierte in einem befriedigenden Wirkungsgrad. Das Rauschverhalten der Kamera war gut, sogar bei hohen ISO-Werten hielten sich die Bildfehler in Grenzen.

Weniger gut schnitt dagegen die Helligkeitsverteilung ab: Die Nikon Coolpix S640 verlor bei kurzer und langer Brennweite zum Bildrand hin einiges an Helligkeit, genauergesagt 0,9 beziehungsweise 1 ganze Blende. Dafür war der Dynamikumfang hoch, was bedeutet, dass die Kamera auch kontrastreichere Motive mit vielen Details und Helligkeitsstufen darstellen kann, ohne dass Lichter und Schatten absaufen.

Handhabung: Die Nikon Coolpix S640 hatte leichte Probleme beim Fokussieren. So fand der Autofokus nicht immer gleich einen Fokuspunkt . Zudem brauchte die Kamera recht lange, um nach einer Aufnahme wieder betriebsbereit zu sein. Dafür gehört die Nikon Coolpix S640 mit 134 Gramm zu den leichteren Digitalkameras.

Ausstattung: Dem 5fach-Zoomobjektiv steht ein optischer Bildstabilisator zur Seite, der über eine bewegliche Linsengruppe im Objektiv arbeitet. Zudem liefert das Objektiv der Nikon Coolpix S640 im Weitwinkelbereich eine Anfangslichtstärke von f2,7, was für eine Kompaktkamera dieser Größe gut ist.

Fazit: Die Nikon Coolpix S640 schnitt bei den Bildqualitätstests größtenteils gut ab. Lediglich die Helligkeitsverteilung gab Anlass zur Kritik. Die Auflösung war zwar etwas zu niedrig, verlief jedoch relativ gleichmäßig, was in einem befriedigenden Wirkungsgrad resultierte. Das ist besser als eine hohe Auflösung in der Bildmitte, die zum Bildrand hin abfällt und ebenfalls ein befriedigendes Durchschnittsergebnis liefert.

Alternativen: Deutlich weniger Vignettierung und noch etwas weniger Bildrauschen stellten wir bei der Nikon Coolpix S570 fest. Darüber hinaus kostet die Kamera etwa 50 Euro weniger als die Nikon Coolpix S640, war dafür jedoch etwas schlechter ausgestattet (etwa digitaler statt optischer Bildstabilisator).

Varianten:
Nikon Coolpix S640 silberfarben
Nikon Coolpix S640 schwarz
Nikon Coolpix S640 weiß

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