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Seagate Free Agent Pro

09.07.2008 | 12:36 Uhr |

Das Seagate-Laufwerk aus der Serie Free Agent Pro bietet mit Mini-USB, E-SATA und Firewire 400 eine große Anzahl an Schnittstellen. Der Nachteil: Die Anschlüsse sind nicht gleichzeitig, sondern nur im Wechsel verfügbar.

Besonderheit: Das externe Laufwerk von Seagate bietet eine Vielzahl von Schnittstellen. Allerdings muss sich der Anwender entscheiden, welche Anschlüsse er benötigt, denn die möglichen Ports stehen nicht gleichzeitig zur Verfügung. Vielmehr sind sie in zwei Module zum Wechseln aufgeteilt: So hält ein Modul die Ports für E-SATA und Mini-USB vor, während ein weiterer Einsatz zwei Firewire-400-Anschlüsse bereitstellt.

Ausstattung: Im Lieferumfang fanden wir ein USB- und ein Firewire-Kabel. Das E-SATA-Pendant liegt nicht bei. Ab Werk sind auf der Platte das Sicherungs-Programm Memeo Auto Backup sowie herstellereigene Free-Agent-Tools installationsbereit aufgespielt.

Ergonomie: Ganz geräuschlos arbeitete das Seagate-Modell nicht: Das zeigten 27,3 dB(A) oder 0,8 Sone im Ruhezustand sowie 28,1 dB(A) respektive 0,9 Sone im Betrieb. Gerade im Betrieb über die E-SATA-Schnittstelle wurde die Platte mit 48,8 Grad Celsius recht warm. Ob das Gerät in Betrieb ist, zeigte uns die orange-farbene Randbeleuchtung. Sie erlosch spätestens dann, wenn der Rechner heruntergefahren war. Trotzdem zog das Laufwerk weiterhin Strom. Das Messgerät zeigte noch 3,0 Watt im ausgeschalteten Zustand an, ein vergleichsweise hoher Wert.

Tempo: Die Datenraten am E-SATA-Port erreichten maximal 77,97 MB/s im Lesen und 65,98 MB/s im Schreiben - nicht ganz Spitzenklasse. Am USB-Port hingegen kam die Platte auf erwartungsgemäße 33 MB/s im Lesen und 31 MB/s im Schreiben. Via Firewire-Schnittstelle kam das Laufwerk auf maximal 39,41 MB/s im Lesen und 35,33 MB/s im Schreiben - wiederum keine Rekordergebnisse. Die mittlere Zugriffszeit fiel mit 13,00 ms im Durchschnitt gemächlich aus.

Fazit: Seagates Wechselpatent bei den Anschluss-Einsätzen ist Geschmackssache. Eindeutig ist dagegen, dass das Laufwerk den E-SATA-Tempovorteil mehr hätte ausreizen müssen. Dafür ist es mit 25 Cent pro GB günstig im Preis.

Alternative: Bei vergleichbarer Schnittstellenaustattung flotter in der Arbeitsweise zeigte sich das Buffalo-Modell Drive Station Combo4 . Es liegt mit 29 Cent pro GB jedoch einen Tick über der Seagate-Platte.

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