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Samsung CLP-610ND

19.01.2009 | 11:14 Uhr |

Ein Farblaserdrucker für Arbeitsgruppen. Er bietet neben Ethernet-Anschluss eine automatische Duplex-Einheit für das Bedrucken von Vorder- und Rückseite eines Blattes.

Besonderheit: Der Farblaserdrucker ist mit einer Duplex-Einheit ausgestattet, die in den Werkseinstellungen des Treibers aktiviert ist. Damit bedruckt das Gerät Vorder- und Rückseite eines Blattes automatisch. Das ist für mehrseitige Aufträge praktisch. Allerdings zieht das Gerät auch bei einseitigen Aufträgen das Blatt erneut ein, um die Rückseite zu bedrucken. Das macht wenig Sinn, verlängert jedoch die Druckzeit.

Ausstattung: Neben USB bietet der Drucker Ethernet als Schnittstelle und lässt sich so auch aus dem Netz ansteuern. Als Druckersprachen stehen PCL-6 sowie die herstellereigene Sprache SPL-C (Samsung Printer Language Color) zur Wahl. Eine Postscript-Emulation gibt es erst ab dem Modell CLP-660N der Serie. Plus: Neben den gängigen Windows- und Mac-Betriebssystemen finden sich auch Treibervarianten für Linux im Lieferumfang. Als Papierzuführungen dienen eine Kassette für 250 Blatt sowie eine Mehrzweck-Einheit für 100 Blatt. Optional lässt sich das Gerät um eine zweite Papierkassette für maximal 500 Blatt (rund 200 Euro) erweitern. Das Schrift-Display an der Druckervorderseite ist intuitiv aufgebaut, die Anzeige gut lesbar.

Tempo: Der CLP-610ND soll 20 schwarzweiße und ebenso viele Seiten in Farbe schaffen. Auf die Geschwindigkeit kam er im Test nicht ganz. Das zeigen 1:22 Minuten für 20 Seiten Text unseres Grauert-Briefs oder 12 Seiten aus Acrobat in 1:22 Minuten. Unterm Strich erreichte der Drucker aber ordentliche Ergebnisse.

Noch vertretbare Tonerstreuung: Farblaserdrucker Samsung CLP-610ND
Vergrößern Noch vertretbare Tonerstreuung: Farblaserdrucker Samsung CLP-610ND
© 2014

Qualität : Grundsätzlich tendierte das Samsung-Modell zu recht hellen Ausdrucken. Bei unseren Texten fielen die Buchstaben filigran aus. Zum Teil hätten wir uns einen Tick mehr Deckung gewünscht. Allerdings empfanden wir die Feinzeichnung bei Linien als Stärke. Eine leichte Tonerstreuung störte die Lesbarkeit der Buchstaben kaum. Auch im Farbmodus überzeugte die Detailzeichnung. Ein Raster blieb allerdings insbesondere bei Farbflächen sichtbar. Schwierige Bereiche wie Pastelltöne meisterte das Gerät dafür gut.

Verbrauch: Die mitgelieferten Tonerkassetten reichen laut Samsung für 2500 Seiten pro Farbe. Damit erfüllen sie bei Schwarz genau die Standard-Befüllung und liegen bei den Farben Blau, Rot und Gelb sogar 500 Seiten darüber. Legten wir die höchstmögliche Füllmenge zugrunde, ergaben sich 1,6 Cent für das schwarzweiße und 6,8 Cent für das farbige Blatt - sehr günstig. Auch die Werte im Stromverbrauch sind vertretbar: Wir haben 18,8 Watt im Standby und 7,0 im Energiesparmodus gemessen. Zu dem Ergebnis haben sicher auch die Lüfter beigetragen. Sie schalteten sich kurz nach Ende des Druckauftrags ab. Das mindert neben dem Stromverbrauch auch die Geräuschentwicklung. Ausgeschaltet ging der Drucker zudem auf 0 Watt.

Fazit: Ein Farblaserdrucker, der die Bedürfnisse in Arbeitsgruppen erfüllt. Er lieferte zwar keine absoluten Spitzenzeiten ab, konnte dafür besonders in Sachen Folgekosten überzeugen.

Alternativen: Ein Farblaserdrucker, der insbesondere im Schwarzweiß-Druck mit 1,4 Cent günstig abgeschnitten hat, ist der Kyocera Mita FS-C5100DN . Zudem bietet das Gerät gleichermaßen eine Duplex-Einheit für das automatische Bedrucken von Vorder- und Rückseite eines Blattes - ideal zum Papiersparen.

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