Dual-Band-Router
Buffalo WZR-AGL300NH im Test
Trotzdem ist der Buffalo WZR-AGL300NH für seinen Preis gut ausgestattet: Zum Beispiel bringt er fürs Kabel-Netzwerk einen 4-Port-Gigabit-Switch mit. Außerdem lässt er sich auch als Access Point verwenden: Das kann man über einen Schalter am Gehäuse einstellen.
Auf jedem Frequenzband kann der Buffalo-Router eine andere Netzwerkkennung nutzen. Die beiden WLANs auf der 2,4- und der 5-GHz-Frequenz lassen sich auch unterschiedlich verschlüsseln. Ab Werk ist der WZR-AGL300NH nicht verschlüsselt: Er unterstützt aber WPS (Wi-Fi Protected Setup) sowie die Buffalo-eigene Technik AOSS. Beide unterstützen den Anwender beim automatischen Verschlüsseln der WLAN-Verbindung.
Über die kurze Messdistanz von drei Metern schaffte der Buffalo-Router rund 83 MBit/s - das ist ganz ordentlich. Im Betrieb über die 5-GHz-Frequenz war er dabei etwas schneller als über 2,4 GHz. Denn Buffalo erlaubt in den Übertragungseinstellungen, dass der WLAN-Router beim 5-GHz-Betrieb breitere Funkkanäle verwendet - eine kluge Voreinstellung, denn die breiten 40-MHz-Kanäle lassen sich im ungestörten 5-GHZ-Band am besten nutzen.
Über die lange Messdistanz von 40 Metern bekam der Buffalo WZR-AGL300NH nur über 5 GHz eine stabile Verbindung zustande: Doch auch dann fiel die Transferrate extrem niedrig aus - in der Praxis ist der Buffalo WZR-AGL300NH deshalb für längere Funkstrecken ungeeignet.
Der große Schwachpunkt des Buffalo-Router ist sein konfuses und benutzerunfreundliches Menü. Zwar lässt es sich auch in deutscher Sprache anzeigen: Viele Einträge sind jedoch fehlerhaft oder gar nicht übersetzt. In den Optionen für das WLAN ist nirgends von 11n die Rede, sondern nur von 11a und 11g. Gemeint sind hier aber die Einstellungen für den 5-GHZ- und 2,4-GHz-Betrieb. Die Hilfetexte im Menü und das englischsprachige Handbuch helfen dem Anwender auch nicht weiter.


