Lexmark C 500n
| Hersteller: | Lexmark International |
|---|---|
| Kategorie: | Laserdrucker |
| Preise: | - |
| Testnote: | - |
| Leserwertung: |
Drucker unter der Lupe
Die besten Farblaser bis 250 Euro
Vorherrschend bei den Einsteigern in den Farblaserdruck ist GDI (Graphic Device Interface). Hier nutzen die Geräte den Windows-Rechner, um die Druckdaten zu berechnen. Vorteil: Die Drucker selbst benötigen weniger Arbeitsspeicher und auch der Prozessor muss nicht so leistungsfähig sein. Damit lassen sie sich deutlich preiswerter herstellen als etwa Drucker mit PCL-6- oder PS-3-Fähigkeit. Kein Wunder, dass auch bei unseren Einstiegsgeräten GDI vorherrscht. Ausnahme: Der HP Color Laserjet CP1515n, der sowohl PCL 6 als auch PS 3 in aus seinem Treiber emulieren kann.
Bei Farblaserdruckern unterscheiden wir zwei Verfahren: Single-Pass-Geräte übertragen alle Druckfarben in einem Durchlauf aufs Papier. Bei Multi-Pass-Varianten hingegen rotiert jede Druckfarbe einzeln an der Bildtrommel. Erst wenn alle Farben abgearbeitet sind, findet die Übertragung statt. Das kostet Zeit und ist in der Regel auch ein recht lauter Vorgang.
Im Bereich der Farblaserdrucker bis 250 Euro finden sich beide Techniken wieder. Interessanterweise setzt selbst hier Single-Pass immer weiter durch. Von den fünf besten Geräten arbeiten allein drei mit dieser Technik: Oki C3450n, HP Color Laserjet CP1515n und HP Color Laserjet 1600. Auf Multi-Pass setzen: Lexmark C500 und Samsung CLP-300n.
Das Arbeitstempo ist unter anderem von der Drucktechnik abhängig. Lassen Sie sich dabei nicht von den Angaben im Schwarzweißdruck blenden. Das sind immer die höchsten Werte, denn hier agiert nur Schwarz, die anderen Farben bleiben außen vor. Außerdem neigen die Hersteller dazu, die Geschwindigkeit im Kopiermodus anzugeben. Das heißt, der Drucker rechnet den Druckjob nur einmal und kopiert dann jeweils dieses Dokument.
Schnittstellen: Mit USB können Sie stets rechnen. Das ist der gängige Anschluss zum Rechner, den auch jeder Einsteigerdrucker mitbringt. Wer den Drucker auch vom Netz aus ansteuern will, greift am besten auf ein Gerät mit Ethernet-Schnittstelle zurück. Tröstlich: Vier der fünf Einsteigermodelle bieten diesen Port – Ausnahme: der HP Color Laserjet 1600.
Wer von vornherein denkt, Laserdruck stehe für billiges Drucken, hat in Bezug auf die Einsteiger-Farblaserdrucker nicht Recht. Diese Geräte sind nicht gerade berühmt für ihren günstigen Unterhalt. Egal, ob Sie schwarzweiß oder in Farbe drucken.
Unter den hier betrachteten Farblasern schneidet der Oki C3450n bei den Seitenpreisen noch am besten ab. Er kommt auf 2,9 Cent für das monochrome und 11,1 Cent für das farbige Blatt. Die höchsten Seitenpreise verbucht der Samsung CLP-300n für sich: Wir errechneten für diesen Drucker 3,4 Cent für die Schwarzweißseite und 13,8 Cent für das farbige Blatt.
In der Regel ist der Zeitraum vergleichsweise gering, in dem ein Drucker im Betrieb läuft. Selbst wenn er dann kurzzeitig mehrere hundert Watt verbraucht, ist das allein kein Argument für oder gegen ein Gerät. Ausschlaggebend sind vielmehr die Werte im Standby und Ruhemodus. Das sind die beiden Modi, die Farblaser nutzen, wenn sie nicht drucken. Nach einem Druckjob schalten sie zuerst in den Bereitschaftsmodus. Tut sich eine Weile nichts (der Zeitraum ist entweder vordefiniert oder lässt sich im Druckermenü einstellen), gehen sie weiter in den Ruhemodus.
Dass Sie jedoch nicht von diesem HP-Modell auf alle schließen können, zeigt der Color Laserjet 1600: Er benötigt im Bereitschaftsmodus zwar auch 12,7 Watt, bietet jedoch keine weitere Stromsparstufe, sondern bleibt stets bei den 12,7 Watt.


