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Der beste Farblaser-Drucker für hohen Durchsatz

13.11.2009 | 11:30 Uhr |

Im Büro muss ein Farblaserdrucker schnell arbeiten, sich ins Netzwerk einbinden lassen und günstig in den Folgekosten sein. Der Test zeigt, was Farblaserdrucker ab 300 Euro leisten.

Die Zeiten, in denen ein Laserdrucker nur für Texte gut war, sind vorbei. Aktuelle Farblaser bieten auch beim Ausdrucken von farbigen PDFs, Grafiken und Präsentationen eine Qualität, die teilweise sogar Tintenstrahldrucker übertrifft. Außerdem arbeiten sie schnell und lassen sich auch von hohen Druckmengen nicht abschrecken. Denn in den Geräten stecken ausgereifte Druckwerke. Die Farblaser bieten einen üppigen Papiervorrat und lassen sich mit Tonerkassetten für hohe Reichweiten ausstatten. Das wirkt sich positiv auf die Seitenkosten aus. Für Geräte dieser Klasse müssen Sie etwa 300 Euro und mehr investieren.

Ausstattung beim Farblaserdrucker
Achten Sie darauf, dass der Farblaserdrucker die passende Ausstattung für Ihre Zwecke mitbringt - hier sparen oder verlieren Sie Geld. Beispiel Duplex-Einheit: Grundsätzlich sind Farblaserdrucker, die automatisch Vorder- und Rückseite eines Blattes bedrucken, teurer als die Varianten ohne Duplex-Funktion. Der Aufpreis lohnt sich jedoch, denn eine Duplex-Einheit später nachzurüsten, kommt Sie auf jeden Fall unnötig teuer zu stehen. Im Nachkauf verlangen die Hersteller gerne mal 180 Euro extra – wie etwa beim Dell 2130cn. Oft gibt es noch nicht einmal die Möglichkeit des Nachrüstens, wie etwa beim Oki C3600n.

Welche Sprachen spricht der Farblaserdrucker?
Sorgfalt macht sich auch bei den Druckeremulationen bezahlt. Denn nicht jeder Farblaserdrucker bringt beispielsweise einen Postscript-(PS)-Treiber mit, selbst wenn der Drucker prinzipiell diese Druckersprache unterstützt. So fanden wir beim HP Color Laserjet CP2025n auf der Suche nach dem PS-Treiber nur einen Link zum Universal Printing Driver (UPD), dem Universaltreiber des Herstellers. Das gibt Punkteabzug, denn HP überlässt das Einrichten des Treibers dem Kunden.

Verbrauch des Farblaserdruckers – Toner und Strom
Viele Hersteller liefern ihre Farblaserdrucker mit so genannten Starter-Kartuschen aus, die weniger Inhalt haben als Standard-Kartuschen. Der Starter-Toner ist soll nur die Inbetriebnahme gewährleisten. Selbst in der von uns getesteten High-End-Klasse bringen sieben von zehn Farblaser-Modellen geringer befüllte Kartuschen mit. Hier müssen Sie schneller als bei Standard-Kartuschen für Nachschub sorgen.

Zum Berechnen des Seitenpreises ziehen wir übrigens nicht den Starter-Toner heran. Hier gehen wir von Kartuschen mit höchster Füllmenge aus. Außerdem fließen weitere Verbrauchsmaterialien wie Trommeln und Fixiereinheiten in die Rechnung ein. Günstige Geräte kommen auf Seitenpreise von um die 8 Cent für das Farbblatt und unter 2 Cent für die Schwarzweiß-Seite.

Kostenfalle Stromverbrauch beim Farblaserdrucker
Im Betrieb ziehen Farblaserdrucker mehrere hundert Watt. Wichtiger ist aber, welche Werte sie im Ruhe- und Stromsparmodus erreichen. Denn Sie drucken ja nicht ununterbrochen. Vielmehr befinden sich die Drucker über längere Zeit in Wartestellung auf den nächsten Auftrag. Der Test zeigt, dass die Hersteller am Stromverbrauch arbeiten. Ein Beispiel für einen äußerst sparsamen Umgang mit Energie ist der Dell 3130cn: Er benötigte im Ruhe-Modus 14,6 Watt und schaltete nach einer Weile auf geringe 5,2 Watt herunter.
Das ist nicht selbstverständlich, wie das Beispiel des Konica Minolta Magicolor 1650EN-D zeigt. Hier maßen wir im Ruhe-Modus 15,7 Watt, beim Energiesparen zog der Drucker mit 11,2 Watt aber nicht viel weniger.

Auf den folgenden Seiten finden Sie jeden Farblaserdrucker aus unserer Top 10 der Geräte ab 300 Euro. Wenn Sie auf "Ausführlicher Testbericht" klicken, gelangen Sie direkt zum Test des jweiligen Modells inklusive der technischen Daten und Messwerte.

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