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Canon Pixma iP3600

27.02.2009 | 10:30 Uhr |

Der Tintenstrahldrucker löst den Vorgänger Canon Pixma iP3500 ab. Im Inneren stecken nun fünf separate Tintentanks, die im Test schöne Ausdrucke lieferten. Trotzdem ist auch einiges am Pixma iP3600 aufgefallen, das Sie wissen sollten.

Besonderheit: Mit dem Pixma iP3600 ersetzt Canon den iP3500. Hatte der Vorgänger noch vier Tintentanks, finden sich im aktuellen Tintenstrahl-Drucker -Modell fünf separate Tinten. Diese Konstruktion kennen wir schon seit Jahren von der Pixma-4000-Serie. Neben den Farben Blau, Rot und Gelb bietet der Drucker zwei Schwarzpatronen - eine pigmentierte Tinte für Texte und eine farbstoffbasierte für Fotos. Davon wiederum getrennt ist der Druckkopf. Zudem kommt die aktuelle Tintengeneration zum Einsatz - also die Kartuschen mit den Kennungen PGI-520 und CLI-521. Sie sind durchweg mit einem Chip versehen, für den es bisher noch keine Nachbauten von Drittanbietern gibt. So bleibt der Anwender im Nachkauf auf die Originale des Herstellers angewiesen.

Ausstattung: Für die Geräteklasse ist das Papiermanagement großzügig. Der iP3600 ein Fach und einer Kassette mit, die jeweils maximal 150 Blatt fassen. Die Verbindung zum Rechner übernimmt der USB-Port. An der Gerätevorderseite findet sich zusätzlich noch ein Pictbridge-Anschluss.

Tempo: In den Geschwindigkeitsläufen erwies sich das Gerät stets als gemächlicher Arbeiter. Das zeigte sich beispielsweise bei 1:35 Minuten für zehn Seiten Grauert-Brief oder 20:04 Minuten für unser zehnseitiges Acrobat-Dokument. Auf der anderen Seite ist ein Zeitwert von 1:29 Minuten für ein randloses Foto im Format 10 x 15 Zentimeter durchaus ordentlich.

Qualität: Das Warten auf die Ausdrucke lohnte sich. So fielen die Farben leuchtend und in sich harmonisch aus. Auch schwierige Farben wie Hauttöne bekam der Drucker gut hin. Außerdem konnten wir ein Raster bei Fotos mit bloßem Auge nicht ausmachen. Die Buchstaben hatten ein satte Schwarzdeckung. Das ist gut für die Lesbarkeit. Unter der Lupe erkannten wir allerdings einige Satellitentröpfchen.

Verbrauch: Wir errechneten 3,7 Cent für das schwarzweiße Blatt und 6,6 Cent für die Farbseite. Das sind akzeptable Seitenpreise. Der Vorgänger lag seinerzeit jedoch niedriger in den Folgekosten. Gemeinsam ist den Modellen, dass sie häufig die Düsen spülen. Im Ruhemodus haben wir 0,9 Watt gemessen - das ist wenig Strom. Ausgeschaltet ging das Gerät auf 0,4 Watt.

Fazit: Ein Einsteigerdrucker mit Allround-Fähigkeiten. Er ist gut ausgestattet und liefert hochwertige Ergebnisse, für die er sich jedoch auch richtig Zeit lässt.

Alternativen: Vereinzelt ist der Vorgänger Canon Pixma iP3500 noch erhältlich. Er hat zwar nur vier Farben, nutzt dafür aber Tinten, für die es bereits ein breites Angebot an Drittanbietern gibt. So lassen sich die Verbrauchskosten reduzieren.

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