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Dr. Web 4.31

21.06.2004 | 16:07 Uhr |

Antiviren-Software

Dr. Web erfährt nach der Installation ein Online-Update, um mit den aktuellsten Signaturen versorgt zu sein. Die Konfiguration erfordert etwas Geduld, da sich der Anwender durch mehrere Untermenüs und Register hangeln muss. Wer noch Windows 98 oder ME einsetzt, wird auf leichte Schwierigkeiten stoßen, sobald er versucht, im laufenden Betrieb die Wächtereinstellungen zu verändern. Dasselbe gilt, wenn es darum geht, den Wächter temporär zu deaktivieren, etwa bei Installationen oder Datensicherungen.

Die Software erwartet hier einen Neustart des Systems. Zur Virensuche muss der Anwender nur ein Verzeichnis auswählen und den Scan-Button betätigen. Im Test fand sowohl der Wächter als auch der Scanner alle weit verbreiteten WildList-Viren. Jedoch überraschte der Scanner mit einer lückenhaften Behandlung von Dateien. So ließen sich acht Schädlinge weder löschen, noch verschieben oder umbenennen. Bei den Packern durchsuchte Dr. Web in einfach und mehrfach gepackten Archiven nur die Formate LHA, ARJ, LHA, RAR und ZIP sowie die Unix-Formate TAR, GZ und TAR/GZ. Die Online-Hilfe ist dürftig.

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