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Doppelt hält besser - Kodak-Kameras mit zwei Objektiven

09.05.2006 | 13:14 Uhr |

Kamerahersteller Kodak versetzt mit seinen Zwei-Linsen-Kameras die Fotowelt in Aufruhr. Wir hatten die Geräte nun im Test.

Kodak verblüffte die Fotowelt Anfang des Jahres mit einem Technikknaller, der vom Prinzip her genauso einfach wie genial ist: Eine extrem kompakte Kamera kann dank zwei Objektiven und zwei Sensoren einen extremen Weitwinkel- und einen Telebereich abdecken, ohne dass das Objektiv dabei ausfährt. Die dazugehörige Kamera war die V570, die es derzeit zu einem Straßenpreis von etwa 330 Euro gibt. Ihr erstes Objektiv liefert eine Brennweite von 23 Millimetern, das zweite deckt den Bereich 39 bis 117 Millimeter ab. Außerdem fährt keines der Objektive aus, da das Licht über ein Prisma auf das CCD geleitet wird (siehe Bild).

Im Mai hat Kodak dann die zweite Kamera mit "Dual Lens"-Technik vorgestellt - die V610. Sie hat statt des enormen Weitwinkels der V570 den Zoombereich aufgebohrt: Um einen Brennweitenbereich von 38 bis 380 Millimetern abzudecken, kümmert sich ein Objektiv um die 38 bis 114 Millimeter, die andere übernimmt den Bereich 130 bis 380 Millimeter. Wie auch schon bei der V570 zeigt eine kleine Darstellung auf dem Display, welches Objektiv gerade arbeitet.

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