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PNY Geforce 9800 GX2

30.04.2008 | 14:55 Uhr |

Hier werkeln zwei Grafikchips unter einem Dach. Nicht billig, aber dafür schön schnell. Was die Karte in Sachen 3D-Leistung, Ausstattung und Lautstärke drauf hat, erfahren Sie hier.

Auf dem Doppeldecker sind zwei Nvidia-Geforce-9800-Grafikchips verbaut. Damit werkeln auf der Zotac Geforce 9800 GX2 insgesamt 256 Stream-Prozessoren und 1,01 Milliarden (1010 Millionen) Transistoren. Die Stream-Prozessoren laufen mit einem sehr hohen Takt von 1500 MHz, der Chipkern mit 600 MHz. Pro Karte stehen 512 MB GDDR3-Speicher zur Verfügung, insgesamt verfügt die GX2 also über 1 GB RAM. Der Speicher wird mit 1000 MHz angetrieben – das macht einen Effektivtakt von 2000 MHz. Die Speicherschnittstelle ist nur 256 Bit breit – bisher kamen Nvidias High-End-Grafikkarten (Geforce 8800 GTX und Ultra) mit 384 Bit breiten Speicherschnittstellen. Aber auch so lässt sich die Speicherbandbreite sehen, denn sie beträgt satte 128 GB/s.

Schnittstellen: Die Zotac Geforce 9800 GX2 besitzt zwei Dual-Link-DVI-I-Schnittstellen und eine HDMI-Buchse. Die Karte unterstützt HDCP und ist damit für die Wiedergabe von Blu-Ray- und HD-DVDs geeignet. Wollen Sie den Ton ebenfalls per HDMI ausliefern, müssen Sie ihn zuerst über eine SPDIF-Buchse an der Kartenrückseite anliefern. Vorhanden ist auch eine SLI-Schnittstelle, um mit einer zweiten Geforce 9800 GX2 einen Quad-SLI-Rechner zusammenbauen zu können.

3D-Leistung: Im 3D-Mark 06 kam der Doppeldecker auf 15.405 3D-Marks. Nvidias Treiber lassen aber noch zu wünschen übrig, sie können die Kraft der Karte noch nicht voll ausnutzen. Dennoch bewies sich die Karte in allen Benchmarks und Praxistests als superschnell. Der 3D-Kracher Crysis erreichte in den Auflösungen 1024 x 768, 1280 x 1024 und 1600 x 1200 Bildpunkte 43, 35 und 23 Bilder/s. Wollen Sie die 1600er-Auflösung oder noch mehr Pixel superflüssig genießen, müssen Sie sich eine zweite Doppeldecker-Grafikkarte zulegen.

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