DirectX-10-Grafikkarte

Powercolor Radeon HD4850 PCS

Donnerstag, 08.01.2009 | 13:16 von Christian Helmiss
Diese Grafikkarte mit einem von AMDs Oberklasse-Grafikchips war im Test recht flott und konnte auch HD-Videos ruckelfrei wiedergeben. Alle Details zur Grafikkarte erfahren Sie in diesem Testbericht.
Für DirectX-10-Titel und HD-Videos: Powercolor Radeon
HD4850 PCS
Vergrößern Für DirectX-10-Titel und HD-Videos: Powercolor Radeon HD4850 PCS
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Diese Grafikkarte besitzt einen Grafikchip von AMD, den ATI Radeon HD 4850. Er ist der zweitschnellste Grafikchip, nach dem Radeon HD 4870. Die 956 Millionen im 55-Nanometer-Prozess gefertigten Transistoren bilden unter anderem 16 ROPs (Raster Operation Processor) und 800 universell einsetzbare Shader (Unified Shader). Der Grafikprozessor unterstützt DirectX 9 und DirectX 10.1 sowie die Shader-Models 3.0 sowie 4.1. Die Schnittstelle ist PCI-Express-2.0-kompatibel.

Die große Besonderheit dieser Grafikkarte ist der Zalman-Kühlkörper. Hier ist eine Heatpipe für den Hitzetransport zuständig. Die Wärme wird so an die Lamellen weitergeleitet. Dort sorgt ein großer Lüfter für den Abtransport an den PC-Innenraum. Bei passiven Grafikkarten, aber auch bei etwas stärkeren Grafikkarten wie etwa beim vorliegenden Modell sollten Sie für eine gute PC-Durchlüftung sorgen. Die Kühlkörper-/Lüfterkombination funktionierte im Test sehr gut und war auch sehr leise.

3D-Leistung: Selbst Einsteigergrafikkarten schaffen niedrige Bildqualität in allen aktuellen 3D-Titeln auf flüssige Bildraten zu beschleunigen. Die Spreu vom Weizen trennt sich erst bei hoher Bildqualität. Hier schaffen günstige Modelle oft nicht einmal 1024 x 768 Pixel auf die für ein flüssiges Bild notwendigen 25 Bilder/s zu beschleunigen. Das vorliegende Modell konnte höchste Bildqualität, also DirectX 10 mit jedem Schnickschnack und allen Raffinessen, mit hochauflösenden 1600 x 1200 Pixeln darstellen: World in Conflict etwa brachte 30 Bilder/s. Crysis bildet eine Ausnahme, hier beträgt die von uns empfohlene Maximalauflösung 1280 x 1024 Bildpunkte (25 Bilder/s). Auch bei der HD-Videowiedergabe leistete die Karte gute Arbeit und belastete unsere Rechner-CPU mit weniger als 10 Prozent.

Ausstattung: 512 MB GDDR3-RAM ist ein solider Speicherausbau - mehr würde den Grafikchip kaum nennenswert befeuern. Zwei Dual-DVI-Buchsen sind ebenfalls Standard. Mit dabei ist noch eine S-Video-Buchse zur analogen Videoanzeige. Im Lieferumfang sind ein DVI-VGA- und ein DVI-HDMI-Adapter enthalten.

Fazit: Diese Grafikkarte arbeitete leise ist als für Flüster-PCs gut geeignet. Sie besitzt auch für große TFT-Displays genügend Kraft, da sie hohe Bildqualität bis zur 1600er-Auflösung liefern kann.

Alternativen: Wer mehr als 1600 Pixel ruckelfrei in höchster Bildqualität spielen will, braucht eine High-End-Grafikkarte - wie etwa die Sapphire Radeon HD 4870 oder die Zotac Geforce 9800 GX2 . Ihre Preise sind natürlich etwas höher und betragen 204 respektive 383 Euro.

Einkaufsratgeber externe Grafikkarten - darauf müssen Sie achten.

Donnerstag, 08.01.2009 | 13:16 von Christian Helmiss
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