Riesengrafikkarte mit zwei Lüftern und 4000 MHz schnellem Speicher. Ob es diese Grafikkarte mit AMD-Grafikkarte es schafft, in allen DX-10-Titeln ruckelfreie Bildraten zu liefern, erfahren Sie hier.
Diese Grafikkarte hat eine ganze Fülle von Besonderheiten, die im Lüfterkonzept, im Speicherausbau, im Schnittstellenangebot und in Form einer Extrafunktion zu finden sind. Letztere besteht aus einem Schalter am Grafikkartenslotblech. Stellen Sie ihn auf "Normal", arbeiten der Chip mit 750 MHz und der Speicher mit 950 MHz. Wir haben die Karte im "Turbo"-Modus getestet - dabei läuft der Grafikchip mit 775 und der Speicher mit 1000 MHz - auf das tatsächliche Tempo in der Praxis wirkte sich das nicht merklich aus.
Lüfterkonzept: Die Kühlkörper-Lüfterkombination besteht aus zwei großen Lüftern. Sie blasen kühle Luft durch Kühllamellen und befördern heiße Luft aus dem PC-Gehäuse hinaus. Auch wird dem Speicher und den Schaltkreisen zur Spannungsversorgung Lüft zugefächelt. Die Wärme produziert aber größtenteils der Grafikchip. Drei Heatpipes (siehe Bild) transportieren sie ab. Die Lüfter waren arbeiteten leise. Die Grafikkarte ist damit auch zum Aufbau eines leise PCs geeignet.
Speicherausbau: Insgesamt wurde 1024 MB schneller GDDR5-Speicher verbaut. Dieser arbeiten mit einem Takt von bis zu 1000 MHz, was einem Effektivtakt von 4000 MHz, also 4 GHz entspricht. Die Speicherbandbreite beträgt 256 Bit.
Schnittstellen: Hier können Sie praktisch jedes Anzeigegerät anschließen - es stehen ein VGA- und ein DVI-Ausgang für Displays aller Art zur Verfügung. Auch ist eine HDMI-Schnittstelle vorhanden und eine zweite können Sie durch den mitgelieferten DVI-HDMI-Adapter herstellen. Und auch ein Displayport ist standardmäßig eingebaut. An der Crossfire-Schnittstelle lassen sich mehrere Grafikkarten zu einem entsprechend stärkeren Verbund zusammenschalten. Auch bemerkenswert sind die beiden Stromanschlüsse. Zwei sechspolige Stecker müssen Sie anschließen. Ihr Netzteil sollte laut Hersteller mindestens eine Leistungszahl von 500 Watt aufweisen.
3D-Leistung: DirectX-9-Spiele liefen in jeder Auflösung und jeder Qualitätseinstellung, also auch mit 2560 x 1600 Bildpunkten in "Very High Quality". Ebenso liefen normale 3D-Kracher mit DirectX-10-Technik wie etwa World in Conflict und Company of Heroes. Etwas aufwändigere DX-10-Titel wie etwa Lost Planet gingen bei bester Bildqualität immerhin noch bis 1600 x 1200 Pixel. Crysis und Far Cry 2 sollten Sie bei der Bildqualitätseinstellung "Sehr hoch" hingegen nicht mit mehr als 1280 x 1024 Bildpunkten spielen.
Fazit: Für ein Einkern-Modell sehr hohe 3D-Leistung - optimal bis 1600 x 1200 Pixel. Die Schnittstellenausstattung ist umfangreich. Das Lüfterkonzept arbeitete leise. Der Preis ist angemessen.
Alternativen: Noch etwas mehr Leistung bietet das Einkernmodell Zotac Geforce GTX 280 (Webcode: 166083), das jedoch mit einem Preis von 280 Euro deutlich teurer ist. Einen weiteren Leistungssprung erzeugen Sie lediglich durch den Einsatz einer weiteren Grafikkarte. Alternativ könnten Sie aber auch gleich zu einem Zweikkern-Modell greifen.
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