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Fujifilm Finepix J250

24.08.2009 | 13:15 Uhr |

Fujifilm verpackt die Finepix J250 in ein Metallgehäuse, wodurch sich die Digitalkamera sehr wertig anfühlt. Im Test konnte sie diese Wertigkeit nicht immer bestätigen.

Testbericht zur Digitalkamera Finepix J250 von Fujifilm

Für eine Digitalkamera dieser Preisklasse bietet die Fujifilm Finepix J250 einige ungewöhnliche Ausstattungsmerkmale. So ist im Einstiegsbereich ein optisches 5fach-Zoom ebenso ungewöhnlich wie dessen Anfangsbrennweite von 28 Millimetern.

Ausstattung: Die automatische Motiverkennung der Fujifilm Finepix J250 wählt aus den Motivprogrammen "Porträt", "Landschaft", "Makro", "Gegenlichtporträt", "Nachtaufnahme" und "Porträt bei Nacht" automatisch das passende aus. Die Lichtempfindlichkeit lässt sich bis ISO 3200 wählen, allerdings arbeitet die Digitalkamera bei der höchsten Einstellung nur mit 3 Megapixeln.

Handhabung: Um den manuellen Modus der Fujifilm Finepix J250 zu aktivieren, müssen Sie auf dem Moduswählrad der Digitalkamera die Option "SP" wählen und sich im Menü "Aufname-Modus" durch die Motivprogramme bis zur Einstellung "M" klicken. Das ist nicht gerade intuitiv, wenn man bedenkt, dass Sie den Automatikmodus (Kamerasymbol) und die automatische Motiverkennung ("SR Auto") direkt über das Moduswählrad anwählen können.

Bildqualität: Die Auflösung der Fujifilm Finepix J250 verlief in allen drei Messbereichen sehr gleichmäßig und ließ zum Bildrand hin nur wenig nach. Insgesamt ergab das einen hohen mittleren Wirkungsgrad. Die Eingangsdynamik der Digitalkamera, die besagt, dass sie auch kontrastreiche Motive darstellt, ohne dass Lichter und Schatten absaufen, war sehr hoch. Die Ausgangsdynamik war ebenfalls hoch, die Fujifilm Finepix J250 setzt also zwischen den hellsten und den dunkelsten Bildbereichen viele Helligkeitsstufen ein. Auch die Helligkeitsverteilung gab keinen Anlass zur Kritik, lediglich im Telebereich stellten wir eine leichte Vignettierung fest.

Problematisch war allerdings das Rauschverhalten der Digitalkamera: Bereits bei ISO 100 waren die Bildfehler der Fujifilm Finepix J250 sichtbar, die Messergebnisse ab ISO 200 mangelhaft. Schuld daran ist unter anderem die Scharfzeichnung, die schon bei niedrigen ISO-Einstellungen zu aggressiv war und dadurch das Bildrauschen verstärkt.

Fazit: Auch wenn Fujifilm die Finepix J250 als Einsteiger-Digitalkamera deklariert - das starke Bildrauschen und die teils umständliche Bedienung sind alles andere als einsteigerfreundlich. Immerhin überzeugte uns die hohe Auflösung und das 5fach-Weitwinkel-Zoomobjektiv.

Alternativen: Für etwa den gleichen Preis bekommen Sie die Samsung L310w , die in punkto Bildqualität - vor allem beim Bildrauschen - viel besser abgeschnitten hat. Dafür war der Wirkungsgrad der 13,5-Megapixel-Digitalkamera etwas schlechter als bei der Fujifilm Finepix J250.

Varianten: Fujifilm Finepix J250 schwarz

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