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Samsung PL55 im Test

02.11.2009 | 12:40 Uhr |

Die Samsung PL55 eignet sich dank ihrer Automatiken für Anfänger. Im P-Modus lassen sich einige Belichtungsparameter auch manuell ändern. Lesen Sie den Test der Digitalkamera.

Gesichtserkennung mit Smile Shot und Blinzelwarnung, eine Beauty-Funktion zum Entfernen von Hautunreinheiten, ein Tipps&Tricks-Modus - Samsung stattet die PL55 mit verschiedenen Möglichkeiten aus, möglichst einfach zum optimalen Bild zu gelangen. Möchten Sie jedoch etwas Einfluss auf die Belichtung nehmen, beispielsweise die Empfindlichkeit oder den Weißabgleich anpassen, die Belichtungsmessung ändern oder die Belichtungskorrktur einsetzen, müssen Sie die Programmautomatik der Samsung PL55 wählen.

Handhabung: Die Programmautomatik lässt sich bei der Samsung PL55 über das Moduswählrad aktivieren, ebenso die Vollautomatik, die intelligente Motivautomatik, die Motivprogramme, der Beauty- und der Video-Modus sowie der digitale Bildstabilisator. Was die Arbeitsgeschwindigkeit angeht, so brauchte die Samsung PL55 zwar nicht lang zum Auslösen. Die Bildverarbeitung kann unter Umständen jedoch lange dauern, etwa bei hoher Lichtempfindlichkeit.

Bildqualität: Der Wirkungsgrad der Samsung PL55 war befriedigend. Ein besseres Ergebnis wird dadurch verhindert, dass die Auflösung in der inneren Hälfte des Bildes zwar recht hoch ist, zum Bildrand hin dann aber steil abfällt. Das drückt das Ergebnis. Auch hinsichtlich des Bildrauschens bekleckerte sich die Samsung PL55 nicht gerade mit Ruhm: Von ISO 80 bis 200 waren die Ergebnisse befriedigend, ab ISO 800 mangelhaft.

Die Eingangsdynamik war hoch, die Ausgangsdynamik befriedigend. Das bedeutet, dass die Samsung PL55 zwar kontrastreiche Motive darstellen kann, ohne dass Lichter und Schatten ausbrennen. Andererseits produziert sie zwischen den hellsten und dunkelsten Bildbereichen nur eine begrenzte Anzahl an Helligkeitsstufen.

Ausstattung: Die Samsung PL55 besitzt einen proprietären Anschluss, der auch am einen Ende des USB-Kabels zu finden ist. Da der Netzadapter ebenfalls mit einer USB-Buchse bestückt ist, lässt sich das USB-Kabel auch als Ladekabel verwenden.

Fazit: Die Samsung PL55 ist eine relativ günstige Einsteigerkamera, bei der der Fokus auf der einfachen Bedienung liegt. Daher sollten Sie keine zu großen Ansprüche an die Ausstattung und die Bildqualität stellen. Zwar ermittelten wir bei der Samsung PL55 einen hohen Dynamikumfang. Das starke Bildrauschen und die abfallende Auflösung machten eine bessere Wertung jedoch zunichte.

Alternativen: Die Kodak V803 bekommen Sie etwa zum gleichen Preis wie die Samsung PL55. Sie bietet zwar noch weniger an Ausstattung, schnitt aber bei der Bildqualität deutlich besser ab als die Samsung PL55. Und sie ist auch in mehreren Farben erhältlich.

Varianten:
Samsung PL55 silberfarben
Samsung PL55 schwarz
Samsung PL55 türkis
Samsung PL55 rot

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