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Sony Alpha 3000 Produkteinschätzung

11.02.2014 | 08:05 Uhr

Äußerlich erinnert die Sony Alpha 3000 an eine DSLR-Kamera. Tatsächlich handelt es sich aber um eine spiegellose Systemkamera. Sony versucht damit einen Kompromiss zwischen klassischer DSLR- und kompakter NEX-Technik.

Am ehesten vergleichbar ist das Modell mit der Sony Alpha SLT-A58. Die Alpha 3000 wartet mit einer Sensor-Auflösung von 20 Megapixeln auf. Das Filtergewinde hat 49 mm Durchmesser. Sony hat die Kamera mit einem E-Bajonett versehen, das aus der NEX-Serie wohlbekannt ist. Außer diversen Automatiken steht auch eine manuelle Belichtungsmöglichkeit zur Verfügung. Mit dem Standardobjektiv Sony E 18-55 mm 3.5-6.5 wiegt die Kamera rund 600 g. Der Preis beträgt im Kit etwa 400 Euro.

Vorteile der Sony Alpha 3000

Egal ob System- oder Kompaktkamera - entscheidend ist am Ende immer die Bildqualität. Und die stimmt bei der Sony Alpha 3000. Von maximal 1.824 Linienpaaren pro Bildhöhe werden etwa 1.590 tatsächlich aufgelöst (bei ISO 100) - ein sehr guter Wert, der noch feinste Details erkennen lässt. Bei hohen ISO-Werten bis hin zu 3.200 gibt es kaum Abzüge in der Rubrik "Rauschverhalten". Scharfe Fotos machen - das kann sie zweifellos, die Sony Alpha 3000. Die Kamera überzeugt außerdem mit einer Vielzahl von Aufnahmemodi.

Die Vollautomatik denkt für Foto-Neulinge mit und nimmt alle Einstellungen selbständig vor. Fortgeschrittene können die Vollautomatik sozusagen "überstimmen" und Korrekturen vornehmen. Zehn Motivprogramme schaffen zusätzliche Möglichkeiten. Zum Inventar gehören auch Schwenkpanorama und Gesichtserkennung - einschließlich "Lächelauslöser", der dann auslöst, wenn sich ein Lächeln auf dem Gesicht des Fotografierten zeigt. Anspruchsvolle Fotografen werden die Optionen für halbautomatische und manuelle Belichtungssteuerung zu schätzen wissen.

Nachteile der Sony Alpha 3000

An anderer Stelle hat Sony gespart - das wird schnell deutlich. Das 3-Zoll-Display besitzt magere 230.000 Bildpunkte. Die Auflösung ist demgemäß grobkörnig. Texte und Symbole erscheinen pixelig - fast wie in Urzeiten. Leider ist das Display auch - man kann es fast schon vermuten - weder schwenk- noch drehbar. Wer nun sein Heil im Sucher sucht, wird ebenfalls enttäuscht. Klein, unscharf, unübersichtlich für Brillenträger - so präsentiert sich das Teil, das den Namen "Sucher" kaum verdient.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Digitalkamera , Chip.de , Netzwelt.de , Heise.de

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Test-Fazit der Fachmedien

Digitalkamera : 'Mit der Alpha 3000 legt Sony eine etwas eigenwillige Kamera vor, bei der NEX-Technik in ein DSLR-Gehäuse transplantiert wurde. Doch diese Idee hat durchaus Charme. So ist die A3000 erfrischend leicht, liegt aber dennoch hervorragend in der Hand. Ihr größtes Pfund ist aber sicherlich der sehr günstige Preis von deutlich unter 400 Euro inklusive Kit-Objektiv.' ...

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