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Ricoh CX5 Produkteinschätzung

05.05.2011 | 08:05 Uhr

Die Ricoh CX5 ist die neueste Kompaktkamera aus der CX-Reihe und tritt damit offiziell die Nachfolge der erfolgreichen CX4 an. Ricoh setzt in der CX5 einen 10 Megapixel CMOS-Bildsensor ein, der zudem bildstabilisiert ist. Der Kleinbild-Brennweitenbereich deckt einen Weitwinkel- beziehungsweise Telebereich von 28 bis 300 Millimetern ab. Die vorgegebene Brennweite ermöglicht eine praxisnahe Handhabung beim Fotografieren und Filmen. Letzteres ist in einer 720p-HD-Auflösung möglich.

Vorteile der Ricoh CX5: Mit nur 197 g, im betriebsbereiten Zustand, ist die Ricoh CX5 ein Leichtgewicht, was sie zu einem idealen Begleiter in allen Lebenslagen werden lässt. Auch in Sachen Akkukapazität weiß die Ricoh CX5 zu überzeugen. Sage und schreibe bis zu 800 Aufnahmen können mit einer einzigen Füllung aufgenommen werden. Diese Errungenschaft geht keinesfalls zu Lasten des Displays, denn mit 3 Zoll und einem hochauflösenden Display ist die Ricoh CX5 auch hier gut aufgestellt. Weitere Punkte kann die Kompaktkamera aus dem Hause Ricoh durch die sehr gute Makrofunktion sammeln. Sie erlaubt bei einer Brennweite von 300 Millimetern eine Annäherung auf bis zu 28 cm. Bei einer Brennweiteneinstellung von 28 mm kann sich der Fotograf gar auf bis zu 1 cm an das Objekt annähern.
Doch nicht nur im Makromodus kann die Kamera Punkte sammeln. Zahlreiche Motivpogramme, stolze 18 an der Zahl, ermöglichen es dem Nutzer sich in Sekundenschnelle der spezifischen Aufnahmesituationen anzupassen. Ist das Motiv erst einmal ausgemacht, erlaubt die Ricoh CX5 Reihenaufnahmen von bis zu 5 Bildern pro Sekunde in voller Auflösung. Als zusätzliches Feature hat Ricoh der CX5 auch noch eine Zeitrafferfunktion spendiert. Das Bildrauschen fällt, wohl auch wegen der wohl dosierten 10 Megapixel, gering aus. Erst ab ISO 1600 finden sich praxisrelevante Artefakte.

Nachteile der Ricoh CX5: Nachteilig wirkt sich bei der Ricoh CX5 die geringe optische Auflösung aus, die mit steigender Brennweite nochmals an Leistung verliert. Bemängelt werden kann zudem die leichte Unschärfe der Aufnahmen sowie der Hang zu einer etwas zu blassen Farbwiedergabe. Ambitionierte Filmer werden zudem mit der Tatsache hadern, dass die Kamera keine Full-HD-Auflösung bietet. Aufgrund der zahlreichen optionalen Einstellungen ist die Menüstruktur nicht sofort verständlich und somit eher nicht intuitiv bedienbar. Als zusätzliches Manko dürfte, insbesondere von fortgeschrittenen Nutzern, dass Fehlen von manuellen Einstellungsmöglichkeiten, wie Blende und Belichtung, aufgefasst werden.

Test-Fazit der Fachmedien

CNET : 'Die Ricoh CX5 überzeugt mit schnellen Reaktionen, toll verarbeitetem Gehäuse und einer - jedenfalls bei Tageslicht - sehr guten Bildqualität. Allerdings ist es sehr schade, dass Ricoh der Kamera keine manuellen Einstellungsmöglichkeiten zu Blende und Belichtungszeit verpasst hat. Und über ein paar zusätzliche Highspeed-Aufnahmemodi, die den schnellen CMOS-Sensor nutzen, hätten wir uns ebenfalls gefreut.' ...

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