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Samsung WB700 Produkteinschätzung

14.08.2011 | 08:05 Uhr

Die Samsung WB700 besticht durch viele manuelle Einstellmöglichkeiten, ein kompaktes Gehäuse und ein flexibles Objektiv, dabei ist sie mit einer Preisempfehlung von 190 Euro für die vorhandenen Features wirklich günstig.

Vorteile der Samsung WB700: Die Samsung WB700 bietet einen 18-fachen optischen Zoom, der in 2,5 Zentimetern Gehäuse Platz findet, damit ist die Samsung WB700 Mitte des Jahres 2011 weltweit führend. Die 2,5 Zentimeter, die Samsung auf dem Datenblatt angibt, meinen allerdings keine vorstehenden Teile, zu denen Objektiv und Handgriff auf der Vorderseite gehören. Sei es drum, dennoch verdient die Samsung WB700 den Namen "Kompaktwunder", inklusive Akku, Trageschlaufe und Speicherkarte wiegt sie gerade 224 Gramm und passt in jede Hosentasche. Das Design der Samsung WB700, wahlweise in Silber oder Schwarz erhältlich, wirkte sehr hochwertig, auf der rechten Seite fand sich ein angenehm ergonomischer Handgriff. Rechts auf der Oberseite war der Auslöser zu finden, umgeben von einem Zoomring, links daneben der Moduswahlschalter und Ein/Aus-Knopf. Noch weiter links folgten Stereo-Mikrofon und Mono-Lautsprecher, auf der Rückseite war in einem 3-Zoll-Display mit einer 320x240-Pixel-Auflösung das Bild angenehm hell, auch bei direkter Sonneneinstrahlung sehr gut erkennbar. Rechts neben dem Display fand auch der Nutzerdaumen noch ausreichend Platz, ein scheinbar kleines, aber wichtiges Detail für den Bedienkomfort.
Mit einem dedizierten Button rechts oben konnten Videos gestartet werden, die "C"-Funktionstaste daneben erlaubte die Einstellung von Belichtung, ISO-Empfindlichkeit und Weißabgleich. Mittels Vier-Wege-Pad konnten Display, Blitz, Makromodus und Selbstauslöser eingestellt werden. Die Samsung WB700 ist mit CCD-Sensor (14 Megapixel Auflösung) ausgestattet, mit dem manuellen Modus konnten Belichtungszeit und Blende reguliert werden, ein Feature, das auch Hobbyfotografen unglaubliche Erweiterungen bietet. Daneben war an der Samsung WB700 eine echte Irisblende zu finden, im Weitwinkel standen acht Werte zur Verfügung, selbst bei maximaler Brennweite blieben noch drei Werte übrig (insgesamt zwischen F3,2 bis F7,6). Die Verschlusszeiten reichten von 1/2000el Sekunde bis 16 Sekunden. Damit war faktisch alles zu fotografieren. Natürlich bot die Samsung WB700 das alles auch automatisch, ein Motivprogramm im Szene-Modus inklusive. Und als das auch nicht gewünscht war, übernahm die intelligente Smart Auto sämtliche Einstellungen komplett.

Nachteile der Samsung WB700:   Die Samsung WB700 überzeugte mit der Bildqualität nicht restlos, auch die Panoramafunktion wurde vermisst. In der Hand liegt sie nicht immer optimal, das Gehäusematerial erschien teilweise etwas zu glatt.

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Test-Fazit der Fachmedien

CNet.de : 'Extrem flexibles Objektiv, manuelle Einstellungsmöglichkeiten, kompaktes Format und trotzdem preiswert? Wer so eine Kamera sucht, ist bei der Samsung WB700 goldrichtig. Allerdings muss man sich auf Kompromisse bei Bildqualität und Ausstattung gefasst machen.' ...

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