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Samsung NV20

08.11.2007 | 10:55 Uhr |

Wie bei den NV-Modellen üblich, ist die NV20 mit einer Touchleiste rechts und unterhalb des Displays ausgestattet, über die sich die Kamera bedienen lässt. Und natürlich ist sie in ihrem schicken schwarzen Gehäuse mal wieder ein optischer Hammer.

Bildqualität: Die Samsung NV20 hatte bei der Auflösung einige Probleme. So ließ diese in allen drei Messbereichen zum Bildrand hin stark nach, war jedoch im Weitwinkel in der Bildmitte derart hoch, dass dies auf eine aggressive Scharfzeichnung und damit Artefakte hindeutete. Bei mittlerer und langer Brennweite lag der Wirkungsgrad dagegen im Schnitt nur bei knapp über 50 Prozent, was für eine 12-Megapixel-Kamera nur mittelmäßig ist. Dafür waren Ein- und Ausgangsdynamik sehr hoch, und auch das Bildrauschen war bei ISO 100 nicht der Rede wert. Erst bei ISO 3200 wurden die Bildfehler kritisch.

Ausstattung: Die NV20 arbeitet mit einem 3fach-Zoomobjektiv von Schneider-Kreuznach. Als besonderes Zuckerl bietet sie den so genannten "Business Mode", mit dem Sie Visitenkarten abfotografieren und am PC über die mitgelieferte OCR-Software einlesen sowie verwalten können. Die integrierte Gesichtserkennung erkennt bis zu neun Gesichter und entfernt automatisch rote Augen, wenn der Blitz eingesetzt wurde. Einen Verwacklungsschutz gibt's auch.

Fazit: Mal abgesehen von der sehr ungleichmäßigen Auflösung schlug sich die Samsung NV20 gut in unseren Tests. Das Bedienkonzept über die Touchleiste ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber innovativ.

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