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Samsung DV300F Produkteinschätzung

23.04.2013 | 08:05 Uhr

Die DualView-Kamera Samsung DV300F versucht im Low-Budget-Segment mit Extras wie zusätzlichem Front-Display, WLAN-Funktion und Anbindung an Soziale Netzwerkez zu punkten.

Auf den ersten Blick fällt das zusätzliche Display an der Gerätevorderseite auf, welches bei Selbstporträts zum Einsatz kommen soll. Darüber hinaus bietet die Samsung DV300F einen 16-Megapixel-CDD-Sensor, ein Weitwinkelobjektiv mit 5-fach optischen und 3-fach digitalen Zoom (F2,5 - F6,3, Brennweite entspr. KB: 25 - 125 Millimeter), einen integrierten Wireless LAN-Chip, ein 3,0-Zoll-TFT-LC-Display mit 490.000 Pixeln, eine Lichtempfindlichkeit von ISO 80 bis ISO 3200 und ein 95 x 57 x 20 Millimeter großes, 120 Gramm leichtes Gehäuse. Die Unverbindliche Preisempfehlung (UVP) des Herstellers liegt in Deutschland bei 199 Euro.

Vorteile der Samsung DV300F

Die DualView-Kamera begeistert mit der Idee eines zweiten Displays an der Gerätevorderseite, auch wenn dieses mit einer Größe von 1,5 Zoll (3,9 Zentimeter, 153.300 RGB-Pixel) klein ausfällt, bei Selbstportraits aber durch eine angemessene Schärfe nützlich sein kann. Praktisch ist das integrierte W-LAN-Modul, wodurch Aufnahmen mittels AllShare direkt an einen Computer, Microsoft SkyDrive oder ein soziales Netzwerk (darunter Facebook, Flickr, Picasa, YouTube) geschickt werden kann. Die Kamera-Software bietet einige Kreativfilter und Funktionen, die aber quasi jede Digitalkamera beherrscht. Die Bedienung ist dank sieben Tasten, einem Vierwegtaster und einer Wippe denkbar einfach gestaltet. Das Gehäuse ist nicht nur vergleichsweise kompakt, sondern wirkt durch die gute Verarbeitungsqualität wertig.

Nachteile der Samsung DV300F

16 Megapixel müssen auf den kleinen CCD-Sensor (1/2,3 Zoll) passen, das macht sich schließlich bei der Bildqualität bemerkbar. Über alle Lichtempfindlichkeiten (ISO) ist ein starker Schärfeverlust am Bildrand sichtbar, auch das Rauschverhalten ist auffällig. Während die Lichtstärke im Weitwinkel mit F2,5 überraschend gut ausfällt, ist selbige im Telebereich mit F6,3 unterdurchschnittlich schlecht. Insgesamt ist die Bildqualität der Samsung DV300F also nicht zufriedenstellend, die Videoqualität liegt bei 1.280 x 720 Bildpunkten - auf Full HD-Aufnahmen muss hier also verzichtet werden. Auch die wenigen manuellen Einstellmöglichkeiten sind zu bemängeln. Aus der Kompaktheit des Geräts - die den Einbau eines größeren Akkus verhindert - und dem zusätzlichen Display resultiert eine bescheidene Akkulaufzeit.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Chip.de , Focus.de , Colorfoto.de , Computerbild.de

PC-WELT-Bestenliste: Die besten Digitalkameras

Test-Fazit der Fachmedien

Chip.de : 'Die Samsung DV300F hebt sich aus der Masse der günstigen Kameras durch WLAN und ein zweites Display an der Front heraus. Das sind praktische Merkmale, die allerdings nicht über den schwachen Eindruck bei der Bildqualität und der Geschwindigkeit hinweghelfen. Die Fotos der DV300F gehen nur bei Tageslicht in Ordnung, die Geschwindigkeit ist generell zu langsam.' ...

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