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Nikon D5300 Produkteinschätzung

15.02.2014 | 08:05 Uhr

Auch wenn die D5300 im Vergleich zum Vorgängermodell D5200 diverse neue Features bietet, siedelt sie Nikon innerhalb der Einstiegsklasse des eigenen DSLR-Portfolis an. In Konkurrenz steht der kleine Japaner mit der Sony Alpha SLT-A58 oder der EOS 700D von Canon.

Die D5300 von Nikon bietet eine hohe Auflösung von 24,2 Megapixeln. Für scharfe Bilder soll ein Autofokussystem mit 39 Messfeldern sorgen. Als Unterstützung stehen zudem sechzehn Motivprogramme zur Verfügung. Zur Motivkontrolle dient ein 8,1 cm großes LC-Display. Günstige Kits mit Body und einem Objektiv sind aber bereits ab 909 Euro verfügbar.

Vorteile der Nikon D5300

Im Vergleich zum Vorgängermodell hat sich bei der D5300 viel bei der Ausstattung getan. Mussten zuvor GPS und WLAN noch als kostspieliges Zubehör zusätzlich erworben werden, sind diese beiden nützlichen Features nun bereits standardmäßig im Gehäuse integriert. Bei Bedarf lässt sich die Spiegelreflexkamera auch kabellos steuern.

Der LCD-Monitor ist etwas gewachsen, lässt sich schwenken und bildet dank seiner hohen Auflösung Objekte gut ab. Der Verzicht auf einen Tiefpassfilter kommt insgesamt der Bildqualität zugute. Fotos geraten sehr ansprechend und scharf. Dabei ist das Bildrauschen auch bei etwas höheren ISO-Werten noch relativ gering. Zudem lässt sich die Nikon D5300 einfach bedienen.

Nachteile der Nikon D5300

Das Fokussieren im Live-View-Modus geschieht sehr behäbig. Hier lässt sich die D5300 fast zwei Sekunden Zeit. Beim - leider nicht spritzwassergeschütztem - Gehäuse setzt Nikon auf Plastik. Das wirkt nicht unbedingt wertig und passt nicht ganz zu dem - für eine digitale Spiegelreflexkamera, die der Einstiegsklasse zugeordnet wird - recht hohen Preis. Der Hersteller verzichtet auch auf einen Touchscreen, der das präzise Fokussieren erleichtert hätte. Die Menüs sind zwar sehr übersichtlich aufgebaut, jedoch fehlen direkte Kontrollelemente, um Funktionen über einen einzigen Knopfdruck sofort nutzen zu können. Die ansprechenden Effekte, welche die Nikon D5300 zu bieten hat, stehen lediglich bei JPG-Fotos und nicht bei Bildern im RAW-Format zur Verfügung.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: etest-digitalkamera.de , T3.com , techradar.com , Cnet.com , Chip.de

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Test-Fazit der Fachmedien

etest-digitalkamera.de : 'Die Nikon D5300 hat einige interessante Änderungen gegenüber ihrer ein Jahr älteren Vorgängerin D5200. Einige sind sehr offensichtlich, andere offenbaren sich erst auf den zweiten Blick. Kaum zu übersehen sind die neuen Wi-Fi- und GPS-Module sowie das riesige, hochauflösende 3,2-Zoll-Display.' ...

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