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Nikon Coolpix P520 Produkteinschätzung

25.08.2013 | 08:05 Uhr

Wie die weiteren Modelle aus Nikons P-Serie, liegt auch die Stärke der Nikon Coolpix P520 im großen Zoombereich des integrierten Objektivs. Wie schlägt sich die Bridge-Kamera im Vergleich zur Konkurrenz wie etwa der Panasonic Lumix DMC-FZ 200?

Die Nikon Coolpix P520 (UVP 429€) verfügt über einen rückwärtig belichteten 18-Megapixel-Bildsensor und ein 42-faches NIKKOR Superzoom-Objektiv, das den Brennweitenbereich zwischen 24mm und 1000mm abdeckt. Ein integrierter Bildstabilisator mit beweglicher Linsengruppe sorgt für weitgehend verwacklungsfreie Bilder. Der 8cm große Monitor lässt sich in verschiedene Winkel neigen. Full-HD-Filme können mit Stereoton aufgezeichnet werden, die Kamera ist WLAN-fähig und hat einen integrierten GPS-Empfänger.

Vorteile der Nikon Coolpix P520

Die Kamera zeigt eine sehr gute Bildwiedergabe mit guter Farbtreue, die erst ab ISO 800 leicht schwächelt. Das Kameragehäuse ist im Vergleich zu ähnlichen Kameras mit 545g relativ leicht und macht sie damit zur guten DSLR-Alternative für unterwegs. Das LCD-Display zeigt eine sehr authentische Farb- und Detailwiedergabe, die auch im Sonnenlicht gut sichtbar ist. Auch der integrierte Bildstabilisator leistet durchweg gute Dienste. Die für eine Kamera dieser Größenordnung ungewöhnlich schnelle Auslösegeschwindigkeit von 0,26 Sekunden (ohne Autofokus) ist ein weiter Pluspunkt. Die Kamera erlaubt einen minimalen Abstand von 1 cm zum Objekt, wodurch sie sich gut für Makroaufnahmen eignet.

Nachteile der Nikon Coolpix P520

Die Rauschreduzierung hat bereits bei ISO 100 Probleme und hinterlässt Texturen und Darstellungsfehler. Die Bildschärfe liegt im unteren Bereich, vor allem in der Standardeinstellung der Kamera wirken die Bilder oft leicht schwammig. Das eigentlich sehr praktische, integrierte GPS-System erweist sich teilweise als zu ungenau und treibt zusätzlich den Batterieverbrauch sehr in die Höhe. Die Belichtungsautomatik tendiert leicht zur Überbelichtung. Während die Auslöseverzögerung sehr gering ist, lässt die Geschwindigkeit des Autofokus vor allem bei bewegten Motiven noch Platz nach oben. Für Schnappschüsse eignet sich die Kamera daher nur bedingt. Einen dicken Minuspunkt kassiert die Nikon Coolpix P520 auch durch das Fehlen der Möglichkeit, Bilder im RAW-Format aufzuzeichnen. Damit bleibt sie hinter anderen Kameras derselben Kategorie zurück, wo diese Funktion längst zur Standardausstattung gehört.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Chip.de , Trustedreviews.com , Photographyblog.com , cnet.com

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Test-Fazit der Fachmedien

Chip.de : 'Nikon kombiniert in der P520 einen 42fach-Zoom mit 18 Megapixeln. Im Test erweist sich diese Kombination als Rückschritt, denn die Vorgängerin mit gleicher Zoom-Stärke lieferte bessere Fotos bei kürzerer Wartezeit. Die Ausstattung der griffigen P520 umfasst automatische und manuelle Motivprogramme.' ...

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