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Nikon Coolpix L830 Produkteinschätzung

31.03.2014 | 08:05 Uhr

Digitalkameras gibt es wie Sand am Meer. Kein Wunder, schließlich scheint mittlerweile nahezu jeder Technikkonzern und Elektrohersteller mit eigenen Modellen aufzuwarten. Mit der erst kürzlich (Februar 2014) erschienenen Coolpix L830 etwa will der japanische Platzhirsch Nikon ein zoomstarkes Modell zu einem fairen Preis bieten

Die Nikon Coolpix L830 darf wohl als ein klassisches Einsteigermodell im Segment der Bridge-Kameras bezeichnet werden. Eine gehobene Auflösung und ein ausklappbarer Bildschirm beispielsweise stellen Elemente dar, die sich bei Weitem nicht bei "normalen" 08/15-Digicams finden lassen. Was die Nikon Coolpix L830 im Detail auf beziehungsweise im Kasten hat, und ob sich der Kauf lohnt, verraten die folgenden Zeilen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 249€.

Vorteile der Nikon Coolpix L830

Das Aussehen, die Ausmaße und das Außenleben an sich, sprich die gesamte Verkleidung der Nikon Coolpix L830, stellen bereits einen ersten Pluspunkt der Kamera dar. Dank des ansehnlichen Retrolooks, verpackt in einem unempfindlichen, rund 11 x 7,6 x 9,1 Zentimeter großen, Polykarbonatrahmen, präsentiert sich das Modell zumindest in der schwarzen Ausführung in einem sowohl ansehnlichen als auch unempfindlichen Licht. Alternativ stehen auch zwei Farbausführungen in den Tönen "Aubergine" und "Rot" zur Verfügung. Den - technisch gesehen - wohl größten Vorteil verkörpert jedoch die besonders starke Zoomleistung der Kamera: Egal, ob Panoramaaufnahme oder Porträtaufnahme - mit der L830 kommen aufgrund des 34-fachen (optischen) Zooms kommen auch weit entfernt befindliche Motive auf den Speicherchip.

Und: Dank eines flotten Automatikprogramms darf der Nutzer sowohl "optimal vorjustierte Eigenschaften" als auch "individuelle Effekteinstellungen" in seine Aufnahmen mit einfließen lassen. Des Weiteren machen sich vor allem eine hohe Auflösung und eine niedrige Verschlusszeit positiv bemerkbar. So können auch innerhalb kürzester Zeit zahlreiche hochwertige Bilder aufgenommen werden - eine Serienbildaufnahme-Funktion erlaubt es sogar, in höchster Qualität, sprich mit 16 Megapixeln, innerhalb einer Sekunde, fünf Bilder zu schießen. Zu guter Letzt kassiert die Kamera noch einen Pluspunkt für deren Bedienung: Das Menü wird auf dem (ausklappbaren und um 180 Grad schwenkbaren) Bildschirm generell sehr klar strukturiert dargestellt und die Bedienung dessen leuchtet selbst Fotografie-Anfängern recht schnell ein.

Nachteile der Nikon Coolpix L830

Trotz des anfänglichen Lobs für das Außenleben birgt die Nikon Coolpix L830 ein paar Schwachpunkte in Sachen Design und Handhabung: Mit einem Gewicht von über 500 Gramm fällt diese nämlich trotz ihrer kompakten Ausmaße etwas schwerfällig aus und zeigt sich in der lilafarbenen und roten Ausführung sogar recht anfällig gegenüber Gebrauchsspuren. Ebenfalls zu bemängeln ist der schnelle und starke Schärfeverlust, denn sobald die Kamera nicht mehr bei optimalen Lichtverhältnissen genutzt wird, fallen ab ISO 400 ein deutliches Bildrauschen und fallende Kontrastwerte auf. Das Mikrofon macht zudem eine zwiespältige Figur: Unter ruhigen Aufnahmebedingungen werden Full-HD-Videos durchaus mit klaren und sauberen Tonspuren hinterlegt, doch sobald viele Hintergrundgeräusche auftreten, verkratzen und verzerren auch schnell die Primärlaute.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Chip.de , Computerbild.de

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Test-Fazit der Fachmedien

Chip.de : 'Die Nikon Coolpix L830 überzeugt im Test bei Ausstattung und Geschwindigkeit. Erfreulich ist vor allem die Schnappschuss-Tauglichkeit bei voller 34fach-Vergrößerung. Die Bildqualität Nikon Coolpix L830 kann da allerdings nicht ganz mithalten.' ...

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