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Nikon Coolpix L610 Produkteinschätzung

05.03.2013 | 08:05 Uhr

Die Nikon Coolpix L610 reiht sich in die Serie der Kompaktkameras ein, die einfach zu handhaben und ordentlich ausgestattet sind. Wer keinen Wert auf manuelle Einstellmöglichkeiten legt und Kompromisse bei der Bildqualität eingehen kann, fährt meistens gut mit solchen Automatik-Kameras. Ein Konkurrenzmodell ist die Canon PowerShot SX160 HS.

Die maximale Auflösung der Coolpix L610 beträgt 16 Megapixel. In der Kamera ist ein CMOS-Bildsensor verbaut. Das Objektiv bietet eine Lichtstärke von f=3,3 bis f=5,9 je nach Brennweite; diese liegt zwischen 25 und 350 mm (KB), was einem 14fachen Zoom entspricht. Außer der integrierten Automatik stehen dem Fotografen 23 Motivprogramme zur Verfügung. Bilder werden in JPEG, Videos in MOV gespeichert. Der Preis für die L610 bewegt sich zwischen 170 und 250 Euro.

Vorteile der Nikon Coolpix L610

Beeindruckend ist die Vielzahl an Aufnahmemöglichkeiten, die die Nikon Coolpix L610 unterstützt. 19 Motivprogramme stehen zur Auswahl. Das schaffen andere Kameras zwar auch, aber die integrierte Panoramafunktion mit 180 oder 360 Grad gehört in dieser Preisklasse bereits zur Ausnahme. Sogar 3D-Aufnahmen sind machbar. Fotos sind überdies bereits bei einem Objektabstand von nur 1 cm möglich - das liegt bereits in einem interessanten Makrobereich. Auch das 3-Zoll-Display genügt höheren Ansprüchen. Die 460.000 Pixel sorgen für eine einwandfreie Auflösung.

Fünf Helligkeitsstufen sind manuell einstellbar. Das Display überzeugt jeden Fotografen durch eine äußerst angenehme Schärfe. Dank Antireflexbeschichtung sind Motive auch bei hellem Umgebungslicht gut erkennbar. Zuletzt punktet die L610 durch ihre einfache Handhabung. Alle Bedienelemente sind übersichtlich angeordnet. Die Druckpunkte der Tasten sind ausgeprägt, die Tastenflächen ausreichend groß - nicht immer eine Selbstverständlichkeit bei Kompaktkameras. Zudem sind die Tasten klar und deutlich gekennzeichnet.

Nachteile der Nikon Coolpix L610

Die Bildqualität der Nikon Coolpix L610 kann nur bei hellem Licht überzeugen. Anderenfalls tritt Bildrauschen auf - ab ISO 400 bereits recht deutlich. Außerdem führt eine deutlich erkennbare Weichzeichnung zu Schwächen bei der Abbildung von feinen Details. Abstriche müssen auch bei der Videofunktion gemacht werden. Die Bildqualität ist zwar dank HD in Ordnung; leider ist aber kein optischer Zoom vorhanden. Der eingebaute Digitalzoom ist qualitativ nicht der Rede wert und eigentlich überflüssig.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Chip.de , Colorfoto.de , Cnet.com

PC-WELT-Bestenliste: Die besten Digitalkameras

Test-Fazit der Fachmedien

Chip.de : 'Die CoolPix L610 kommt infrage, wenn Sie eine handliche Kamera mit einfacher Bedienung, großen Bedienelementen und einem alltagsgerechten Zoom wünschen. Die direkte Konkurrenz Canon PowerShot SX160 HS hängt die Nikon nach Punkten ab. Dennoch gibt es Kritikpunkte, insbesondere bei der Bildqualität. Der Dynamikumfang bleibt recht gering und schwache Details sowie Bildrauschen stören in Aufnahme-Situationen ohne helles Tageslicht.' ...

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