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Nikon Coolpix S9300 Produkteinschätzung

Montag, 02.07.2012 | 08:05
Nikon Coolpix S9300
Vergrößern Nikon Coolpix S9300
© Nikon
Die Nikon Coolpix S9300 zeigt, welche Dimensionen Kompaktkameras heute erreichen. Ihr handliches Format macht sie zum idealen Begleiter unter anderem auf Reisen und beim Sport. Mit Zoomstärke und Bildqualität in Kombination mit aktueller technischer Ausstattung soll diese Kamera mit ihren Mitstreitern mithalten. Namentlich konkurriert Nikon mit der Canon PowerShot SX260 HS sowie der Panasonic Lumix DMC-TZ31.
Das Nikkor-Weitwinkelobjektiv macht es möglich: Im handlichen Gehäuse der Nikon Coolpix S9300 steckt ein 18-facher optischer Zoom mit 25 bis 450 mm Brennweite. Durch umfangreiche Aufnahmemodi unterstützt die Kamera den Nutzer. Unter anderem sorgt der automatische Bildstabilisator für leichte Handhabung. 3D-Aufnahmen, HDR-Automatik und Full-HD-Filme zählen serienmäßig zum Repertoire. Mithilfe des GPS-Empfängers lassen sich Erinnerungen mit Aufnahmeorten verknüpfen. Der Preis liegt laut Hersteller bei 329 Euro.

Vorteile der Nikon Coolpix S9300

Mit dieser Kamera der Kompaktklasse gelingt Nikon die Synthese zwischen Zoomstärke und technischem Komfort. Überzeugen kann die Coolpix S9300 durch Schnelligkeit. Mehrere Bilder in Serie pro Sekunde schafft sie je nach Sensitivitätseinstellung. Als absolutes Einsteigermodell gilt sie nicht. Allerdings profitieren Kenner von der Menüführung und den zur Verfügung stehenden Optionen. Autofokus, Bildstabilisator und definierte Motivprogramme: Was schon an Vorgängermodellen gefiel, ist auch in dieser Kamera integriert. Zusätzlich steht ein Bildbearbeitungsprogramm zur Verfügung. Neben einzelnen Fotos lassen sich Szenen modifizieren und beispielsweise zu einem Film zusammenfügen. Erhältlich ist die Coolpix S9300 in den vier Farben: Schwarz, Silber, Rot und Blau. Bei dieser Farbauswahl kommen unterschiedliche Geschmäcker auf ihre Kosten.

Nachteile der Nikon Coolpix S9300

Zwar schneidet die Nachfolgerin der S9100 in keiner Kategorie schlecht ab, doch sticht sie auch nicht heraus. Im Bereich der Bildqualität fällt auf, dass Bildflächen bei starker Vergrößerung unscharf sind. Die gebotenen 16-Megapixel des CMOS-Sensors erlauben grundsätzlich großformatige Abzüge. In Anbetracht der qualitativen Einschränkungen ist die Verwendung von Großformaten allerdings fraglich. Nikon nimmt dem Nutzer viel Arbeit mit Voreinstellungen ab. Hinsichtlich der manuellen Bedienung von Blende und Belichtungszeit ist das ein Minuspunkt. Kritik muss die Coolpix S9300 für ihr Design einstecken. Ganz so griffig wie weniger zoomstarke Kameras ist sie nicht.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: CNet.de , Digitalcamerainfo.com , Letsgodigital.org


Test-Fazit der Fachmedien

CNet.de : 'Wer nach einer zoomstarken Kamera sucht und hauptsächlich im Automatik-Modus fotografiert, sollte sich die Nikon Coolpix S9300 näher ansehen. Allerdings gibt es bei der Konkurrenz für etwas mehr Geld einen flexibleren Zoom und eine bessere Ausstattung - insbesondere in puncto manuelle Aufnahmefunktionen.' ...

Montag, 02.07.2012 | 08:05
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