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Nikon Coolpix S3300 Produkteinschätzung

Donnerstag den 26.07.2012 um 11:45 Uhr

Nikon Coolpix S3300 rot
Nikon Coolpix S3300 rot
Preisentwicklung zum Produkt
Nikon Coolpix S3300
Vergrößern Nikon Coolpix S3300
© Nikon
Mit der Coolpix S3300 bemüht sich Nikon in der Einsteigerklasse zu punkten, mit diversen bunten Gehäusefarben soll eine junge Zielgruppe von der kleinen Digitalkamera überzeugt werden. Mögliche Alternativen sind die Panasonic Lumix DMC-FS16 oder die Canon Ixus 115 HS.
Die Nikon Coolpix S3300 bietet eine effektive Auflösung von 16 Megapixel. Entfernte Motive lassen sich durch einen optischen 6-fach-Zoom näher heranholen. Ein Bildstabilisator mit beweglicher Linsengruppe soll verwackelte Aufnahmen verhindern. Der TFT-LCD-Monitor ist 2,7 Zoll groß und verfügt über rund 230.000 Bildpunkte. 18 Motivprogramme sorgen automatisch für optimale Kameraeinstellungen. Videos lassen sich mit bis zu 720p in HD aufnehmen. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 139 Euro.

Vorteile der Nikon Coolpix S3300

Die Coolpix S3300 findet wegen ihres kleinen Gehäuses in fast jeder Tasche Platz und eignet sich deshalb als ständiger Begleiter. Gerade Anfänger werden es zu schätzen wissen, dass sich die Digitalkamera sehr einfach bedienen lässt. In dieser Preisklasse sind zudem ein 6-facher optischer Zoom und die Möglichkeit, Videos in HD aufzunehmen, bemerkenswert. Die mit der Nikon Coolpix S3300 gemachten Aufnahmen können in den meisten Situationen durch einen guten Weißabgleich und hinsichtlich der exakten Wiedergabe von Farbtönen überzeugen. Mit einer Auslöseverzögerung, die selbst im Tele-Bereich nur bei einer guten halben Sekunde liegt, eignet sich die Digitalkamera auch prinzipiell für Schnappschüsse.

Nachteile der Nikon Coolpix S3300

Leider enttäuscht die Coolpix S3300 ausgerechnet in der Kernkompetenz - der Bildqualität - in gleich mehrfacher Hinsicht. Das fängt bereits bei der schwachen Auflösung an. Die Bildschärfe lässt in den äußeren Bereichen von Fotos signifikant nach. Zudem werden Details nur mangelhaft wiedergegeben. Schon ab ISO 400 ist das Bildrauschen augenfällig. Außerdem treten störende Farbsäume und bei hohen Zoomfaktoren auch Verzeichnungen auf. Die recht niedrige Auflösung des LC-Displays ist selbst in dieser Preisklasse eher unterer Durchschnitt. Bei schlechten Lichtverhältnissen lassen sich die Beschriftungen auf den Bedienelementen der Nikon Coolpix S3300 nur schlecht entziffern. Einige nützliche Features, so etwa ein HDMI-Ausgang oder ein Schutz für das Display fehlen.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Chip.de , ePhotozine.com , DigitalCameraInfo.com , Cameras.co.uk

Test-Fazit der Fachmedien

Chip.de : 'Nikons Coolpix S3300 können wir nicht empfehlen. Dafür verantwortlich ist die schwache Bildqualität, bei der zu geringe Auflösung, zu viel Rauschen und zu wenige Details eine ungute Allianz eingehen. Das können inzwischen selbst Kameras aus der 100-Euro-Klasse besser. Davon abgesehen gehen die aufs Wichtigste reduzierte Ausstattung, der 6fach-Zoom und der schnelle Autofokus in Ordnung.' ...

Donnerstag den 26.07.2012 um 11:45 Uhr

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