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Nikon Coolpix L810 Produkteinschätzung

05.04.2011 | 13:41 Uhr

Mit der Coolpix L810 bietet Nikon eine sehr zoomstarke Bridge-Kamera zu einem niedrigen Preis an. In diesem Marktsegment ist die Konkurrenz mit Mitbewerbern wie der Olympus SP-810UZ oder der Lumix DMC-FZ48 von Panasonic eher überschaubar.

Die Nikon Coolpix L810 verfügt über ein NIKKOR-Objektiv mit einer Brennweite von 22,5 bis 585 mm und bietet einen 26-fachen optischen Zoom. Der CCD-Bildsensor liefert eine maximale Auflösung von 16 Megapixel. Videoaufnahmen lassen sich in HD machen. Das 3 Zoll große LC-Display bietet eine Auflösung von 921.000 Bildpunkten. Die unverbindliche Preisempfehlung beläuft sich auf 249 Euro.

Vorteile der Nikon Coolpix L810

Einer der augenfälligsten Vorzüge der Coolpix L810 ist der große Zoombereich. Zudem überzeugt die Digitalkamera durch eine gute Verarbeitung. Als Stromlieferant dienen herkömmliche AA-Batterien. Damit lässt sich die Coolpix L810 preiswert betreiben, zumal sie durch eine lange Laufzeit überzeugt. Der LCD-Monitor bietet eine vergleichsweise hohe Auflösung und stellt Motive scharf dar. Gerade Einsteiger werden sich über die einfache Bedienbarkeit freuen. So lassen sich etwa Videoaufnahmen mit nur einem Knopfdruck aufzeichnen. Positiv ist zudem, dass Videos mit Stereo-Ton aufgenommen werden und der optische Zoom während der Aufzeichnung zur Verfügung steht. Angesichts der gebotenen Ausstattung ist der Preis der Nikon Coolpix L810 sehr niedrig.

Nachteile der Nikon Coolpix L810

Ausgerechnet bei der Bildqualität offenbart die Coolpix L810 Schwächen. Die Auflösung lässt zu den Bildrändern hin deutlich nach. Zudem offenbart sich selbst bei niedrigen ISO-Werten störendes Bildrauschen. Farben werden bei guten Lichtverhältnissen zwar lebendig und leuchtend wiedergegeben, bei schlechten Lichtverhältnissen leidet die Bildqualität aber. Der Autofokus agiert nur unzuverlässig. Leider fehlt ein Sucher, der gerade bei zu starker Sonneneinstrahlung eine nützliche Alternative zum LC-Display wäre. Ambitionierte Fotografen dürften die Möglichkeit vermissen, bei Bedarf Blende oder Belichtungszeit selbst zu bestimmen. Bei Serienbildern reagiert die Nikon Coolpix L810 sehr träge und schafft nur gut 1 Bild pro Sekunde. Videos lassen sich maximal mit einer Auflösung von 720p aufzeichnen. Die meisten Konkurrenzmodelle bieten hingegen die Möglichkeit, Filme auch mit bis zu 1080p aufzunehmen.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Chip.de , Techradar.com , CNET.com , Expertreviews.co.uk

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Test-Fazit der Fachmedien

Chip.de : 'Zum günstigen Preis bietet Nikon mit der Coolpix L810 eine gut ausgestattete Bridge-Kamera. Die Anfangsbrennweite von 23 Millimeter ist selten, gleiches gilt für die Stromversorgung mit herkömmlichen Batterien. Die Ausstattung zielt auf komfortorientierte Automatik-Fotografen. Fotos der 16-Megapixel-Kamera zeigen zu viel Bildrauschen und eine etwas zu starke Unschärfe am Bildrand.' ...

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