27.10.2011, 08:05

Test - Das meint das Web

Leica V-Lux 30 Produkteinschätzung

©Leica

Unter dem Markennamen Leica werden schon seit Jahrzehnten hochwertige Fotoapparate verkauft. Die Leica V-Lux 30 bildet da keine Ausnahme: Von Makroaufnahmen bis zu Bildern mit extremem Weitwinkel ist mit dieser Kompaktkamera fast alles möglich.
Die sehr präzisen Linsen der Leica V-Lux 30 ermöglichen eine breite Spanne bei der Brennweite: 24 bis 384 Millimeter (16-fache Vergrößerung) sind möglich, und zwar in einer Auflösung von 14 Megapixeln. Natürlich lassen sich neben Fotos auch Videoaufnahmen erstellen, die in Full HD-Qualität gespeichert werden können. Die Serienbildfunktion eignet sich selbst für Motive, die sich schnell bewegen, zehn Bilder in der Sekunde sind für eine Kompaktkamera ein sehr guter Wert.
Die Bedienung der Leica V-Lux 30 erfolgt über die normalen Bedienknöpfe sowie einen LCD-Touchscreen, auf dem sich die meisten Funktionen komfortabel einstellen lassen. Das integrierte GPS-Modul sorgt dafür, dass der Ort der Aufnahme sowie die Ortszeit automatisch mit dem Bild gespeichert werden können. All diese Funktionen haben allerdings ihren Preis: Knapp unter 600 Euro werden für die Leica V-Lux 30 in der Regel fällig.

Vorteile der Leica V-Lux 30

Besonders für Fotoenthusiasten eignet sich die Leica V-Lux 30, da man hier eine ganze Reihe manueller Einstellmöglichkeiten hat. Wie man es von einer Leica-Kamera erwartet, ist die Verarbeitung besonders hochwertig, zudem ist im Lieferumfang bereits ein umfangreiches Softwarepaket enthalten. Mit Adobe Photoshop Elements 9 und Premiere Elements 9 können die Bilder nach dem Fotografieren in aller Ruhe bearbeitet werden.

Nachteile der Leica V-Lux 30

Der größte Nachteil der Leica V-Lux 30 ist der für eine Kompaktkamera sehr hohe Preis. Einerseits zahlt man hier natürlich für den Namen der Marke und die hochqualitative Verarbeitung, andererseits stammt die Technik in der Leica V-Lux 30 zu großen Teilen aus der baugleichen Panasonic Lumix DMC-TZ-22. Ein schöneres Gehäuse und die mitgelieferte Software rechtfertigen kaum den Preisunterschied von mehr als 300 Euro zwischen beiden Modellen.
Zudem weist die Bildqualität ähnliche Schwächen wie bei der Panasonic Lumix DMC-TZ-22 auf, es lässt sich selbst bei niedrigster Lichtempfindlichkeit ein Rauschen feststellen und auch die Detailtreue kann nicht überzeugen. Darüber hinaus ist die Verzögerung des Auslösers beim Fotografieren im Tele-Modus zu lang, so dass Schnappschüsse manchmal zur Glückssache werden.
Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Chip.de, ePhotozine.com, Photographyblog.com

Test-Fazit der Fachmedien

Chip.de: 'Kameras mit dem roten Leica-Punkt waren noch nie zum Schnäppchenpreis zu haben. Doch im Falle der V-Lux 30 besteht aus unserer Sicht kein Grund für den Aufpreis: Die Reisezoom-Kamera übernimmt die absolut überzeugende Ausstattung von der Panasonic TZ22, jedoch auch deren enttäuschende Bildqualität, die unter dem Durchschnitt dieser Kameraklasse bleibt.' ...
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