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Fujifilm Finepix S5800

04.10.2007 | 12:18 Uhr |

Fujis kleine Bridge-Kamera ist perfekt für Leute, die gerne manuelle Einstellmöglichkeiten und eine lange Brennweite in einem kompakten Gehäuse haben wollen. Allerdings beginnt der Bereich erst bei 38 Millimetern - etwas weitwinkliger wäre schön.

Bildqualität: Besonders gut gefiel uns bei der Fujifilm Finepix S5800 ihr Rauschverhalten. So produzierte sie lediglich bei ISO 200 und 400 sichtbare Bildfehler, die aber immer noch akzeptabel waren. In unseren Auflösungstests erzielte die Kamera bei langer Brennweite ein deutlich schlechteres Ergebnis als in den beiden anderen Testbereichen. Dennoch resultierte dies in einem guten mittleren Wirkungsgrad. Ein- und Ausgangsdynamik waren beide sehr hoch, so dass die Kamera auch detail- und kontrastreiche Motive gut darstellen kann, da sie mit vielen Blendenstufen arbeitet und zahlreiche Helligkeitsabstufungen darstellen kann. Bei den Tageslichtbildern entdeckten wir einen leichten Blaustich.

Ausstattung: Fuji spendiert der Finepix S5800 ein optisches 10fach-Zoom. Allerdings setzt der Hersteller zur Bildstabilisierung nicht auf eine optische Ausführung, sondern auf eine verkürzte Verschlusszeit durch Erhöhung der Lichtempfindlichkeit. Verschiedene Motivprogramme, Halbautomatiken und Batterien im Lieferumfang vervollständigen die Ausstattung.

Fazit: Mit der Finepix S5800 hat Fujifilm eine Bridge-Kamera für Einsteiger im Sortiment. Sie machte ordentliche Bilder und ließ sich bedienen. Im Weitwinkel verzeichnete sie jedoch sehr stark.

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