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Fujifilm FinePix F800EXR Produkteinschätzung

01.05.2013 | 08:05 Uhr

Fujifilm bringt mit der Finepix F800EXR eine auf der F770EXR basierende Reisezoomkamera mit 20-fachem Zoom auf den Markt, die im Vergleich zum Schwestermodell zusätzlich mit einem WLAN-Chip zur kabellosen Datenübertragung ausgestattet ist. Wie schlägt sich das Modell zur Kokurrenz wie etwa der Canon PowerShot SX260 HS?

Die digitale Kompaktkamera Fujifilm Finepix F800EXR bietet einen 16-Megapixel-BSI-CMOS-Sensor, ein 20-faches Zoomobjektiv (entspr. 25 - 500 Millimeter Kleibildformat), manuelle Einstellmöglichkeiten und Wireless LAN zur drahtlosen Bildübertragung. Das 3-Zoll-High Contrast LC-Display stellt 460.000 Pixel dar. Die Serienbildgeschwindigkeit liegt bei bis zu acht Bildern pro Sekunde. In Deutschland ist die Fujifilm Finepix F800EXR zu einer Unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) von 329 Euro erhältlich.

Vorteile der Fujifilm Finepix F800EXR

Mittels eines integrierten W-LAN-Chips ist es möglich, Bilder drahtlos auf Smartphones und Tablet-PCs zu übertragen. Der Hersteller bietet hierzu die App Fujifilm Photo Receiver kostenfrei an. Die Ausstattung ist mit GPS (für Geotagging), HDMI (Anschluss an kompatible Bildschirme) und USB (Dateiübertragung an Computer und mehr) gut gewählt. Das 20-fache Telezoomobjektiv verfügt über ein enormes Brennweitenspektrum, gemessen am Kleinbildformat nämlich 25 - 500 Millimeter. Der integrierte Sensor-Shift-Bildstabilisator arbeitet auch im Telebereich zuverlässig.

Fujifilm hat nicht nur nützliche Automatikmodi integriert, sondern lässt erfahreneren Nutzern auch die Möglichkeit, manuelle Einstellungen vorzunehmen. Für anspruchsvollere Fotografen sind Zeit- und Blendenautomatik und eine manuelle Belichtung möglich, neben dem komprimierten JPEG-Format können Fotos auch im RAW-Format aufgenommen werden. Videoaufnahmen in Full HD 1080p (1.920 x 1.080 Pixel) und Stereosound sehen gut aus, die Serienbildgeschwindigkeit ist mit acht Bildern pro Sekunde flott und praktisch. Das Metallgehäuse wirkt griffig und wertig zugleich.

Nachteile der Fujifilm Finepix F800EXR

Ab einer Lichtempfindlichkeit von ISO 800 lässt die Bildqualität deutlich nach. Die Lichtstärke von 3,5 bis 5,3 ist zufriedenstellend, wenn auch keine Revolution. Das 3-Zoll-LC-Display löst nur mit 460.000 Subpixeln auf und ist nicht dreh- oder schwenkbar, hat dafür immerhin einen effektiven Sonnenlichtmodus. Insgesamt ist die Fujifilm Finepix F800EXR eine solide Kompaktkamera, sie bietet allerdings nur wenige Neuerungen im Vergleich zum Schwestermodell Fujifilm Finepix F770EXR. Wer auf Wireless LAN verzichten kann, sollte den Kauf der Fujifilm Finepix F770EXR in Betracht ziehen, die günstiger ist als das vermeintliche Upgrade und ähnliche Funktionen bietet.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Chip.de , Fotomagazin.de , eTest-Digitalkamera.de

PC-WELT-Bestenliste: Die besten Digitalkameras

Test-Fazit der Fachmedien

Chip.de : 'Fujifilm stattet die kompakte F800 EXR umfangreich aus: großes 20fach-Zoom, ein scharfes Display, RAW-Unterstützung und manuelle Funktionen. Das neue Wireless-LAN gibt es aber nur auf Kosten des GPS-Empfängers. Die Bildqualität bietet trotz großem Bildsensor nur Mittelmaß: Mäßige Schärfe, mäßige Detailtreue und früh einsetzendes Bildrauschen charakterisieren die Fotos der F800 EXR.' ...

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