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Canon PowerShot SX500 IS Produkteinschätzung

25.10.2013 | 08:05 Uhr

Eine kompakte Alternative zur DSLR-Kamera sollte die Canon PowerShot SX500 IS werden - doch leider misslingt dem Konkurrenten von Modellen wie der Olympus SP-620UZ oder der Panasonic Lumix DMC-FZ62 dieser erste Anlauf aufgrund von Schwächen bei der Bildqualität.

Die Canon PowerShot SX500 IS löst Bilder maximal mit 15,9 Megapixeln auf und verewigt Videos in 720p-Qualität auf dem per microSD-Karte erweiterbaren Speicher. Die Abmessungen betragen handliche 104 * 70 * 80 Millimeter und 340 Gramm Gewicht sind ebenfalls nicht zu viel. Maximal dürfen 460 Bilder geschossen werden, bevor die 319 Euro teure Kamera (UVP) wieder aufgeladen werden muss.

Vorteile der Canon PowerShot SX500 IS

Die sogenannten Bridgekameras haben es nicht einfach, denn eine wirklich gute Verbindung zwischen DSLR-Kamera und Kompaktapparat für Schnappschüsse im Urlaubs ist nicht einfach herzustellen. Vor diesem Hintergrund überzeugt zunächst die einfache Bedienung, die auch absolute Neulinge auf dem Gebiet nicht abschrecken sollte. Alle Funktionen werden ausführlich erklärt oder sind nach kurzem Ausprobieren selbsterklärend. Um eine genaue Vorstellung davon zu bekommen, was später auf dem Foto erscheint, verfügt die Canon PowerShot SX500 IS über ein ausgesprochen scharfes Display, das alle Einzelheiten sehr detailliert anzeigt.

Anspruchsvollere Fotografen werden hingegen den 30-fachen Zoom zu schätzen wissen, denn damit sollte so gut wie jede Situation beim alltäglichen Fotografieren abgedeckt sein - von einigen Spezialfällen einmal abgesehen. Auch die Bildstabilisierung hilft dabei, Bilder auch in unruhigen Situationen ohne Stativ aufnehmen zu können. Die gelungene Verarbeitung - kein Wackeln, keine minderwertigen Materialien und ein bombenfest sitzendes Objektiv - runden diesen Beitrag von Canon ab.

Nachteile der Canon PowerShot SX500 IS

Leider neigen die fertigen Fotos der Kamera zu Bildrauschen. Insbesondere treten diese Bildfehler natürlich dann auf, wenn die Szene schlecht beleuchtet ist. Ab ISO-Werten von 400 und mehr verschluckt das Objektiv außerdem merklich wichtige Details, so dass wirklich anspruchsvolle Fotografen eher gleich zu einer DSLR-Kamera greifen sollten. Die Auslöseverzögerung von maximal 1,22 Sekunden ist auch viel zu lang für Schnappschüsse. Wer auf hohem Niveau kritisieren möchte, bemängelt auch die fehlende Fähigkeit zur Aufnahme von Filmen im HD-Format - denn bei 720p ist Schluss.

Diese Produkteinschätzung beruht auf Tests der folgenden Medien: Chip.de , Colorfoto.de

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Test-Fazit der Fachmedien

Chip.de : 'Zum moderaten Preis bietet Canon eine zoomstarke Kamera mit einfacher Bedienung und vielen Möglichkeiten. Automatikprogramme und manuelle Modi sind in der 200-Euro-Preisklasse noch lange keine Selbstverständlichkeit. Für Videoaufnahmen stimmt der Funktionsumfang, allerdings erscheint die 720p-Auflösung nicht mehr zeitgemäß. Das größte Manko der SX500 IS ist die schwache Bildqualität.' ...

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