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Sony Alpha A500 im Test

15.05.2010 | 14:18 Uhr |

Sony bringt mit der Alpha A500 eine digitale Spiegelreflexkamera, die neben dem Sony-üblichen Memory Stick Pro Duo auch eine SD-Karte aufnimmt. Lesen Sie den PC-WELT-Test.

Sony stattet die Alpha A500 mit einem Bildschirm aus, der 7,62 Zentimeter in der Diagonalen misst und nach vorne sowie oben aufklappbar ist. Das vereinfacht die Aufnahme von Bildern aus schwierigeren Positionen, etwa der Vogel- oder Froschperspektive.

Ausstattung: Der Lichtempfindlichkeitsbereich der Sony Alpha A500 beginnt bei ISO 200. Für besonders hohen Kontrast verfügt die Kamera über einen integrierten HDR-Modus, der zwei unterschiedlich belichtete Aufnahmen zusammenmontiert und so Details in Lichtern und Schatten optimal einfängt.
Die Sony Alpha A500 besitzt einen mechanischen Bildstabilisator, der über einen beweglichen Bildsensor arbeitet. über den HDMI-Anschluss können Sie Ihre Bilder auf einem hoch auflösenden Fernseher ansehen.

Bildqualität: bei mittlerer Brennweite verlor die Sony Alpha A500 zum Bildrand etwas an Auflösung. Dafür verliefen die Messwerte im Weitwinkel und Tele sehr gleichmäßig. Insgesamt erzielte die DSLR einen befriedigenden Wirkungsgrad von 61,5 Prozent, der umgerechnet einer Auflösung von 4,5 Megapixeln entspricht. Die Messungen des Bildrauschens absolvierte die Sony Alpha A500 mit Bravour: Selbst bei der höchstmöglichen Lichtempfindlichkeit ISO 6400 war das Ergebnis noch sehr gut.

Auch der Dynamikumfang war hoch, so dass die Sony Alpha A500 auch Motive mit mehr Kontrast mit vielen Helligkeitsstufen darstellen kann, ohne dass Lichter oder Schatten ausbrennen und Details dadurch verschwinden. Besonders geeignet ist für solche Motive ISO 200, da hier die Weiß- und Schwarzwerte am besten waren.

Handhabung: Wie bei Sony gewohnt, funktionierte der Autofokus in der Live-View-Ansicht tadellos und schnell. Das ist vor allem bei aktivierter Gesichterkennung samt mehrstufiger Lächelautomatik nützlich. Mit 899 Gramm inklusive Akku und Speicherkarte gehört die Alpha A500 jedoch zu den schwereren digitalen Spiegelreflexkameras.

Fazit: Mit der Alpha A500 ergänzt Sony das Segment der Einsteiger-DSLRs um ein weiteres einfach zu bedienendes Modell. Die Kamera bietet Funktionen wie eine Gesichtserkennung und eine HDR-Automatik, aber auch eine manuelle Belichtungssteuerung. Die Bildqualität war größtenteils gut, lediglich die gemessene Auflösung könnte etwas höher sein.

Alternativen: Die Sony Alpha A230 kostet etwa 220 Euro weniger als die Alpha A500, schnitt aber bei der Bildqualität - vor allem hinsichtlich Scharfzeichnung und Dynamikumfang - besser ab. Dafür bekommen Sie bei der Alpha A230 nur 10,3 statt 12,2 Megapixeln und 2,5 statt 5 Bilder pro Sekunde im Serienbildmodus. Und der Blitz ist auch schwächer.

Varianten:
Sony Alpha A500 Body
Sony Alpha DSLR-A500 im Kit mit SAL 18-55 mm
Sony Alpha DSLR-A500 im Kit mit SAL 18-55 mm und SAL 55-200 mm

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