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Die neuen 3D-Techniken und -Spiele im Überblick

05.01.2006 | 11:29 Uhr |

Welche atemberaubenden 3D-Effekte die neue Grafikchipgeneration unterstützt, was die erhältlichen Spiele bereits umsetzen können und welche Hardware Sie jeweils dafür benötigen, erfahren Sie hier.

Welche atemberaubenden neuen 3D-Effekte die aktuelle Grafikchipgeneration unterstützt, stellen wir Ihnen in einem TV-Clip und in umfangreichen Bildergalerien vor. Zum Download gibt’s zudem die Videos der Technik-Demos Toyshop und Assassin . Bevor wir uns den aktuellen 3D-Krachern und den neuesten Ego-Shootern widmen, hier die wichtigsten neuen Techniken rund um Shader, 3D & Co.:

Überblendeffekte dank High Dynamic Range Rendering (HDRR)
Mit HDRR lässt sich ein viel größeres Farbspektrum darstellen und somit auch feinere Abstufungen bei Farbübergängen. Dabei stehen für jeden der vier „Farbkanäle“ Rot, Grün, Blau und Alpha/Transparenz statt 8 nun bis zu 32 Bit an Informationen zur Verfügung. Durch HDRR möglich: realitätsnahe Überblendeffekte wie hier im Bild unterhalb des Lichtkegels.

Zudem erlaubt HDRR bei sehr hellen Lichtquellen realitätsgetreue Überbelichtungseffekte. Treten Sie beispielsweise in einem 3D-Spiel aus einem dunklen Raum ins helle Sonnenlicht, werden Sie kurzzeitig geblendet, sehen also erstmal recht wenig. Um HDRR auszureizen, ist die Unterstützung des Shader Model 3.0 Pflicht, da nur mit dieser Version komplexe Shader-Befehle möglich sind. Nvidia unterstützt das Shader Model 3.0 seit der Geforce-6 -Familie, ATI zieht nun mit seiner neuen X1000er- Grafikchipgeneration nach. Im Gegensatz zu Nvidia können Sie bei den ATI-Chips HDRR und Kantenglättung (Fachbegriff: Anti-Aliasing) gleichzeitig aktivieren - und zwar alle unterstützten Anti-Aliasing-Modi.

Realistische Texturen durch Parallax Occlusion Mapping
Die Verfahren, um Texturen einen realistischen Anstrich zu verleihen, sind zahlreich. Mit ATIs Parallax Occlusion Mapping erweitert ATI die Texturverfeinerung: Die Technik erzeugt durch Tiefenschärfe und Schattenbildung einen realistischen dreidimensionalen Eindruck, wie beispielsweise das im Bild gezeigte Kopfsteinpflaster. Um den Rechenaufwand in einem vertretbaren Rahmen zu halten, nutzt ATI dabei die Strahlenverfolgung (Fachbegriff: Raytracing ) sowie eine dynamische Sprungvorhersage.

Naturgetreue Lichtdarstellung durch Volumetric Lighting
Der Strahlengang von Lichtquellen spielt bei 3D-Programmen eine wichtige Rolle, um eine stimmungsvolle Atmosphäre zu erzeugen. Die ATI-Technik Volumetric Lighting ist dabei ein großer Schritt hin zur naturgetreuen Abbildung von Lichtquellen. Die Technik erlaubt realistische Lichtkegel, etwa von Autoscheinwerfern oder Straßenlaternen. Zugleich können Wettereffekte wie Regen oder Nebel die Lichtkegel physikalisch korrekt beeinflussen.

In Kombination mit HDRR sind zudem Blend- und Korona-Effekte möglich wie dies beispielsweise das Bild mit der Verkehrsampel zeigt. Außerdem sind dynamische Reflexionen möglich, etwa wenn sich ein Objekt durch den Lichtkegel bewegt.

Im Folgenden finden Sie einige Technikinfos, Screenshots und Leistungsanforderungen zu ausgewählten, aktuellen 3D-Spielen. Diese Seiten aktualisieren und erweitern wir regelmässig.

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