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Die neue Centrino-Generation: Der erste Test

06.01.2006 | 02:00 Uhr |

Viele Dinge machen zu zweit mehr Spaß als alleine. Aber was bringt’s dem Notebook-Anwender, wenn der Prozessor im Mobilrechner mit zwei statt einem Kern arbeitet? Intel verspricht sich viel von Napa, der neuen Centrino-Generation - in einem ersten Test prüfen wir, was sie wirklich draufhat.

Acer und Samsung stellten uns für einen Test Vorserienmodelle ihrer Napa-Notebooks zur Verfügung.

Von Acer bekamen wir das Travelmate 8204WLMi – es ist das neue Spitzenmodell aus Acers Travelmate-Reihe für Profianwender und damit der Nachfolger des Travelmate 8104WLMi . Im Travelmate 8204WLMi arbeitet ein Core Duo T2500 (2,0 GHz) mit 2048 MB DDR2-533-Speicher. Außerdem setzt Acer eine 120-GB-Festplatte von Seagate sowie die neue ATI-Grafikkarte Mobility Radeon X1600 ein.

Samsung schickte uns das X60 – wie das Acer-Notebook ein Modell mit 15,4-Zoll-Breitbild-Display. Das Samsung X60 besitzt einen Core Duo T2600 (2,16 GHz), aber nur 512 MB DDR2-533-Speicher und eine 40-GB-Festplatte. Statt einer stromfressenden Grafikkarte setzt Samsung auf die im Chipsatz 945GM integrierte Grafikfunktion. Laut Samsung wird das X60 aber nicht in der von uns getesteten Konfiguration auf den Markt kommen.

Im Leistungstest musste sich ein aktuelles Centrino-Notebook mit der „New Generation“ messen – und zwar eines der schnellsten, die wir bisher im Testcenter hatten: Das Dell XPS M170 zielt vor allem auf Spieler und besitzt deshalb neben Nvidias Top-Grafikchip Geforce Go 7800 GTX auch Intels bis dato schnellsten Mobilprozessor – den Pentium M 780 mit 2,26 GHz.

Noch mehr Performance bietet das Faet V3.6 mit einem Pentium 4 560 (3,6 GHz). Durch den hochgezüchteten Desktop-Prozessor gleicht das Faet-Notebook aber mehr einem Mini-PC als einem Mobilrechner.

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