Die besten Tipps zum DSLR-Kauf
So finden Sie die richtige Spiegelreflexkamera
Wir haben uns aktuelle Spiegelreflexkameras angesehen und listen Ihnen die zehn Modelle mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis auf. Außerdem sagen wir Ihnen, worauf Sie beim Kauf achten müssen - denn nicht jede DSLR ist auch für jeden Einsatzzweck geeignet.
Waren vor ein paar Jahren Spiegelreflexkameras vor allem teuer, haben sich durch den starken Preisverfall mittlerweile drei Preisklassen gebildet. Einsteiger-DSLRs bekommen Sie mit Objektiv bis 700 Euro. Sie zeichnen sich durch besonders einfache Bedienung aus, haben viele Automatikmodi, Motivprogramme und andere Hilfsmittel, die das Fotografieren erleichtern. Andererseits sind Gehäuse und Verschluss oft aus Kunststoff gefertigt - was nicht jedermanns Geschmack ist und oft billig wirkt. Spiegelreflexkameras der mittleren Leistungsklasse befinden sich im Preissegment zwischen 800 und 2000 Euro. Hier stehen Ihnen deutlich mehr manuelle Funktionen zur Verfügung, und das Gehäuse ist hochwertiger. Ab 2500 Euro dürfen Sie für eine Profi-DSLR rechnen. Kameras in dieser Klasse bieten noch mehr Funktionen und stellen selbst anspruchsvollste Fotografen zufrieden.
Aktuelle Spiegelreflexkameras machen Fotos mit 6,1 bis 24,6 Megapixeln. Allerdings finden sich die höher auflösenden Modelle hauptsächlich im Profisegment. Für Hobbyfotografen reichen um die 10 Megapixel völlig aus. Vor Bildrauschen brauchen Sie bei derartigen Auflösungen keine Angst zu haben: Da die Bildsensoren bei DSLRs deutlich größer sind als bei Kompaktmodellen, verursacht das Mehr an Pixel nicht automatisch auch zusätzliches Bildrauschen.
Eine Spiegelreflexkamera alleine macht noch kein gutes Bild. Es kommt auch auf die Qualität des Objektivs an. DSLRs sind meist im Kit erhältlich, es liegt also ein Objektiv bei. Allerdings müssen Sie bei diesem häufig Abstriche bei der Bildqualität machen, etwa eine extreme Verzeichnung und einen Helligkeitsabfall am Bildrand. Doch selbst wenn Kit-Linsen oft ihre Macken haben: Das Set rechnet sich, verglichen mit den Einzelpreisen für Kamerabody und Objektiv.
Oft bieten die Hersteller auch verschiedene Kits an, die beiliegenden Objektive unterscheiden sich im Brennweitenbereich: Je länger die Brennweite ist, desto näher können Sie ein Motiv heranzoomen. Je kürzer Sie die Brennweite wählen, desto weitwinkliger ist das Objektiv und desto breiter wird der Bildausschnitt. Aber selbst wenn Sie als Spiegelreflex-Einsteiger mit Ihrem Kamera-Kit und dem beiliegenden Objektiv zufrieden sind, sollten Sie sich über ein zweites oder drittes Objektiv Gedanken machen. Sie werden sehen, dass Ihnen das Knipsen dann noch mehr Spaß macht.
Möchten Sie sich ein zweites oder drittes Objektiv kaufen, stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen.
Die Angabe 1:4-5,6 bezieht sich auf die Lichtstärke des Objektivs - im Weitwinkel beträgt die größte Blende 4,0, im Tele 5,6.
Um die Brennweite 18 bis 200 Millimeter auf das KB-Format umzurechnen, müssen Sie beides mit dem Crop-Faktor der DSLR multiplizieren.
Das Handsymbol kennzeichnet den Bildstabilisator, der sich bei Bedarf zuschalten lässt.
Die Direktvorschau ist besonders nützlich bei beweglichen Displays (im Bild: Olympus E-30).
Der AF-Sensor einer Canon-DSLR
Die Kamera war eine der ersten "Spiegelreflexkameras" ohne Spiegel.
Bietet selbst der üppigsten Fotoausrüstung genug Platz


