Testsieger gesucht

Die besten Tablet-PCs im Test

Mittwoch, 28.11.2012 | 15:05 von Thomas Rau
Apple iPad 4 mit Retina Display 9.7 32GB Wi-Fi schwarz
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Fotostrecke Apple iPad 4 Tablet Test
Vor Weihnachten geben die Tablet-Hersteller nochmal richtig Gas: Von Apple und Google gibt es neue Geräte - und Tablets mit Windows 8 werden zu einer Alternative für iOS und Android. Der Tablet-Test zeigt, dass es an der Spitze enger wird.
Apple gegen Android: Aus diesem Duell um die Tablet-Krone wird ein Dreikampf. Denn mit Windows 8 kommt ein neues Tablet-Betriebssystem auf den Markt - und mit dem Microsoft Surface und dem Asus Vivo Tab RT hat es zwei überzeugende Hardware-Verteter. Doch auch der Marktführer bleibt nicht untätig: Apple hat das neue iPad 4 herausgebracht. Außerdem soll das iPad Mini den erfolgreichen Billig-Tablets wie dem Google Nexus 7 das Wasser abgraben.

Top-Tablets mit vielen Extras: Samsung Galaxy Note
10.1
Vergrößern Top-Tablets mit vielen Extras: Samsung Galaxy Note 10.1

Tablet-Test: Samsung überholt Apple

Testsieger wird aber das Samsung Galaxy Note 10.1: Mit seinen Allround-Qualitäten kann es sich dsa Android-4-Tablet auch vor dem neuen iPad platzieren: Mit dem Stift malen und schreiben Sie auf dem Bildschirm. Außerdem können Sie das Samsung-Tablet als Fernbedienung für TV und HiFi-Anlage verwenden. Und schließlich erlaubt es Multitasking wie vom PC gewohnt, da Sie die zwei Apps nebeneinander auf dem Display positionieren können.

Wenn Sie auf derartige Zusatzfunktionen verzichten können, greifen Sie am besten zum iPad: Das Apple-Tablet bietet immer noch die beste Kombination aus hervorragender Hardware mit edlem Design, gutem Bildschirm, langer Akkulaufzeit und flüssiger Bedienung sowie einem großen Angebot an Apps, Filmen, Musik und Büchern. Das iPad 4 bietet gegenüber dem Vorgänger nur wenige Vorteile: Zwar ist es nochmals deutlich schneller - vor allem in Grafiktests: Doch ob und wann Spiele erhältlich sein werden, die diese 3D-Kraft ausnutzen, ist unklar.

Dsa kleinste und günstigste Tablet von Apple: iPad
Mini
Vergrößern Dsa kleinste und günstigste Tablet von Apple: iPad Mini

Bedienung: iPad immer noch vorne, doch Android holt auf

Ein Tablet muss sich schnell und unkompliziert bedienen lassen, sonst macht es keinen Spaß. Da Sie das Gerät direkt über Finger bedienen, fällt es sofort auf, wenn das Gerät verspätet auf Gesten reagiert oder sie nur stotternd umsetzt. Hier ist das iPad immer noch uneinholbar vorne: Bei Apple kommen die wichtigsten Gerätekomponenten wie Betriebssystem und Prozessor aus einer Hand.

Allerdings macht Android große Fortschritte: Mit jedem Update wird die Bedienung flüssige rund schneller – mit Android 4.0 fallen Ruckler und Verzögerungen kaum noch auf. Neben dem Google-Tablet zeichnen sich die Samsung-Tablets Galaxy Note 10.1 und Galaxy Tab 2 7.0 durch eine besonders flüssigen Bedienung aus.

Tablets mit Honeycomb oder mit einem schwachen Prozessor machen vor allem beim Web-Surfen eine schlechtere Figur: Es ruckelt und stockt, wenn Sie Webseiten verschieben, beim Vergrößern oder Verkleinern dauert es immer einige Sekunden bis das Tablet die Seite wie gewünscht darstellt. Das nervt auf Dauer.

Microsofts erste Tablet mit Windows RT: Gute Hardware,
wenig Apps
Vergrößern Microsofts erste Tablet mit Windows RT: Gute Hardware, wenig Apps

Eine neue Alternative? Tablets mit Windows RT

Bei den beiden Windows-RT-Tablets Microsoft Surface und Asus VivoTab RT macht die Hardware einen guten Eindruck: Die Geräte sind gut verarbeitet, lassen sich flüssig bedienen, Bildschirmqualität und Akkulaufzeit sind ordentlich. Sie sind also gute Tablets, aber nicht besser als die Angebote von Apple und Android. Und ihnen fehlt deren App-Angebot. Denn obwohl die Bedieneroberfläche Windows 8 gleicht, ist Windows RT ein anderes Betriebssystem: Es arbeitet wie Android auf der Basis der ARM-Prozessor-Architektur - und braucht daher angepasste Apps. Normale Windows-Software lässt sich nicht installieren. Deshalb geht Windows RT mit einem klaren Nachteil ins Rennen.

Mischung auf Notebook und Tablet

Windows RT bietet zwei Bedieneroberflächen: Der Metro-Modus mit seinen großen App-Kacheln ist für die Fingerbedienung optimiert, im Desktop-Modus sind Maus und Tastatur von Vorteil. Die beiden RT-Tablets bringen deswegen gleich eine abnehmbare Tastatur mit: Deshalb lassen sie sich in beiden Modi bequem bedienen. Allerdings sind sie mit angeschlossener Tastatur dicker und schwerer als ein tastaturloses Tablet.

Android-Tablet mit Full-HD-Auflösung: Asus Transformer Pad
Infinity
Vergrößern Android-Tablet mit Full-HD-Auflösung: Asus Transformer Pad Infinity
© Asus

Bildschirm: Die Auflösung muss stimmen, aber auch die Helligkeit

Bei der Bildschirm-Qualität liegt Apple vorne: Das iPad 4 zeigt auf seinem Retina-Display dank der hohen Auflösung und Punktedichte knackscharfe Bilder und lebensechte Farben. Das Android-Tablet mit dem besten Display ist das Asus Transformer Pad Infinity - nicht nur wegen seiner Full-HD-Auflösung: Sie können über die Funktion "Super-IPS+" die Bildschirm-Helligkeit auf knapp 600 cd/qm hochdrehen. Das nagt zwar am Akku, ist aber praktisch, wenn Sie das Tablet im Sonnenlicht nutzen wollen. Fast alle anderen Android-Tablets zeigen 1280 x 800 Bildpunkte.

Jelly Bean macht Android Beine: Das Nexus 7 lässt sich
sehr schnell bedienen
Vergrößern Jelly Bean macht Android Beine: Das Nexus 7 lässt sich sehr schnell bedienen

Für unterwegs: Das Tablet muss lange durchhalten - und darf nicht zu schwer sein

Ein Tablet werden Sie nur dann gerne zur Hand nehmen, wenn es leicht ist und sich gut anfühlt. Beim Gewicht liegen logischerweise die kleinen Tablets vorne. Am leichtesten sind das Apple iPad Mini und das Google Nexus 7 mit 304 beziehungsweise 334 Gramm. 10-Zoll-Tablets wiegen dagegen knapp unter oder knapp über 600 Gramm: Das Galaxy Tab 2 10.1 von Samsung und das Toshiba AT300-101 sind die Leichtgewichte in dieser Display-Klasse.

Am längsten Videos schauen können Sie mit dem Google Nexus 7 - es hält über zehn Stunden durch. Über neun Stunden Laufzeit bieten das Apple iPad 2 und 4 sowie das Acer Iconia A510 sowie das Asus Transformer Prime. Beim Web-Surfen über WLAN  haben das Google Nexus 7 und das iPad 2 den längsten Atem. Die ideale Verbindung aus geringem Gewicht und langer Akkulaufzeit bekommen Sie also bei Googles 7-Zoll-Tablet. In der 10-Zoll-Klasse ist das iPad 2 das Marathon-Tablet.

Die besten Tablets im Überblick

Die Top 10 der besten Tablet-PCs präsentieren wir Ihnen in einer Bildergalerie. Auf der nächsten Seite finden Sie unsere Empfehlungen für die besten Tablets über 500 Euro, zwischen 300 und 500 Euro und für unter 300 Euro. Auf Seite 3 stellen wir Ihnen die besten fünf Tablets aus der PC-WELT-Bestenliste ausführlich vor.

Mittwoch, 28.11.2012 | 15:05 von Thomas Rau
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (4)
  • -humi- 17:33 | 27.07.2011

    Die Überschrift ist Murks... auch in den Kommentarbereichen gelten unsere Regeln! :zu:

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  • mrkarsten 16:45 | 27.07.2011

    @twr Mazda Zoom etwa? Da kann ich den Ärger verstehen Ich hab mein IPad 2 64GB 3G raus gehauen und mir ein Xoom geholt. Sicher ist es etwas dicker und schwerer, aber wenn ab 9.8.2011 das Update auf 3.1 den SD- und USB-Anschluß aktivieren braucht man die zwei Geräte nicht mehr zu vergleichen. Zu bitter wäre das Ergebnis für Appel. Wenn dann noch der Preisunterschied berücksichtigt wird, ist es ganz vorbei. Ich hab mein IPhone meiner Tochter (6) zum spielen von Angry Birds vermacht. Dafür geht es ganz gut und sie stört der Antennen-Bug nicht ;-) Und ich freu mich über die vielen Funktionen von Android auf dem DHD. Aber da laß ich jedem seine Meinung.

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  • twr 14:05 | 23.06.2011

    Unfug

    Mein Vorgänger scheint leider nicht den zarten Hauch einer Ahnung von Tablets zu haben. Ich habe einen iPad, einen Motorola Zoom (gehabt) und jetzt noch einen iPad 2. Lediglich das iPad ist für Geschäftsanwendungen geeignet, sowohl hardware- als auch softwareseitig. Ich kann mir nicht leisten abzuwarten, bis Motorola gewillt ist, ein Update weiterzugeben, in diesem Fall 3.0 (Schrott) auf 3.1. Was, wenn es um ein kritisches Sicherheitsproblem gehen würde? Weder Druck funktioniert mit diesen Androidkisten noch ein vernünftiges Office-Paket. Ich habe nach drei Wochen diese Androidkiste Xoom an meinen 13jährigen Sohn verschenkt und mir ein iPad 2 zugelegt, mit dem man wirklich arbeiten und nicht nur Kleinjungensurfen praktizieren kann.

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  • casamonte 13:18 | 17.05.2011

    Murks

    Dieser Test ist Murks, oder stammt der Artikel aus dem letzten Jahr und tauchte jetzt versehentlich aus der Versenkung auf. Die drei großen Honeycomb Tablets Motorola XOOM, Acer Iconia A500 und Samsung Galaxy Tab 10.1v wurden nicht berücksichtigt. Von diesen dreien schlägt jedes das iPad locker in die Tasche.

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