Vergleichstest
Die beste Systemkamera
Systemkameras sind hinsichtlich ihres Funktionsumfangs zwischen Kompaktkameras und Spiegelreflexmodellen (DSLRs) angesiedelt. PC-WELT stellt Ihnen die besten Systemkameras vor, darunter auch einen Neuzugang - die Highend-Kamera Panasonic Lumix DMC-G5.
Systemkameras setzen Wechselobjektive ein, verzichten jedoch im Gegensatz zu digitalen Spiegelreflexkameras (DSLRs) auf den Namen gebenden Spiegelkasten. Dadurch lassen sich die Kameragehäuse sehr viel kleiner bauen, und auch die Objektive haben einiges an Gewicht und Umfang verloren.
Ein weiterer großer Vorteil einer Systemkamera ist ihre Flexibilität. Wie ihre großen Schwestern aus dem Spiegelreflexbereich setzen die „spiegellosen“ DSLRs Wechselobjektive ein und lassen sich so an jede Aufnahmesituation anpassen. Durch die kompakte Bauweise nehmen aber weder das Kameragehäuse noch die Spezialobjektive viel Platz in der Kameratasche ein: Wo Sie früher zwei Objektive plus Gehäuse untergebracht haben, passen nun locker Body und vier Linsen hinein.
Durch die geringeren Maße hat sich aber auch das Gewicht reduziert. Im Schnitt wiegt eine Einsteiger-DSLR mit Standard-Objektiv etwa 730 Gramm. Eine Systemkamera der Kompaktklasse bringt inklusive Objektiv dagegen nur um die 430 Gramm auf die Waage, Tendenz fallend.
Lesen Sie auf den kommenden Seiten, welche Systemkameras derzeit empfehlenswert sind. Neu in der Wertung ist die Panasonic Lumix DMC-G5, eine Highend-Systemkamera mit Touchdisplay.
Die besten Systemkameras
Platz 10: Sony NEX-7
Aufgrund des dezentrierten Objektivs blieb die Sony NEX-7 hinter den Erwartungen zurück. Zwar war das Rauschverhalten vorbildlich, und auch der Dynamikumfang war hoch. Die zum Rand hin stark nachlassende Auflösung zwang jedoch den Wirkungsgrad in die Knie - und schmälert das Fotovergnügen deutlich. Eine wahre Freude war dagegen die Bedienung der NEX-7: Dank separater Einstellräder für die wichtigsten Bildparameter ging sie gut von der Hand. Ein praktisches Feature ist auch der klappbare Bildschirm.
Aufgrund des dezentrierten Objektivs blieb die Sony NEX-7 hinter den Erwartungen zurück. Zwar war das Rauschverhalten vorbildlich, und auch der Dynamikumfang war hoch. Die zum Rand hin stark nachlassende Auflösung zwang jedoch den Wirkungsgrad in die Knie - und schmälert das Fotovergnügen deutlich. Eine wahre Freude war dagegen die Bedienung der NEX-7: Dank separater Einstellräder für die wichtigsten Bildparameter ging sie gut von der Hand. Ein praktisches Feature ist auch der klappbare Bildschirm.
Platz 9: Olympus PEN E-PL5
Die OM-D-Technik macht sich bemerkbar - die Olympus PEN E-PL5 ist das bisher beste Modell der PL-Reihe und landete nur ganz knapp hinter der Olympus OM-D. Dabei konnte die Systemkamera mit einem vorbildlichen Rauschverhalten, einer hohen Eingangsdynamik und einem Klappdisplay punkten. Auflösung und Ausgangsdynamik waren allerdings zu niedrig.
Die OM-D-Technik macht sich bemerkbar - die Olympus PEN E-PL5 ist das bisher beste Modell der PL-Reihe und landete nur ganz knapp hinter der Olympus OM-D. Dabei konnte die Systemkamera mit einem vorbildlichen Rauschverhalten, einer hohen Eingangsdynamik und einem Klappdisplay punkten. Auflösung und Ausgangsdynamik waren allerdings zu niedrig.
Platz 8: Pentax Q
Die Erwartungen an die Pentax Q waren hoch: Wie schlägt sich wohl eine Systemkamera mit Kompaktkamera-Sensor gegen die Konkurrenz mit DSLR-Chip? Das Ergebnis war eindeutig, die Pentax Q kann sich im Kampf der Systemkameras durchaus behaupten. Ihr Rauschverhalten war vorbildlich, die Auflösung Durchschnitt. Lediglich die extreme Verzeichnung des Kit-Objektivs und die etwas zu niedrige Ausgangsdynamik waren Kritikpunkte. Und auch, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Pentax Q stimmt: Die günstigste Systemkamera ist sie nicht.
Die Erwartungen an die Pentax Q waren hoch: Wie schlägt sich wohl eine Systemkamera mit Kompaktkamera-Sensor gegen die Konkurrenz mit DSLR-Chip? Das Ergebnis war eindeutig, die Pentax Q kann sich im Kampf der Systemkameras durchaus behaupten. Ihr Rauschverhalten war vorbildlich, die Auflösung Durchschnitt. Lediglich die extreme Verzeichnung des Kit-Objektivs und die etwas zu niedrige Ausgangsdynamik waren Kritikpunkte. Und auch, wenn das Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Pentax Q stimmt: Die günstigste Systemkamera ist sie nicht.
Platz 7: Panasonic Lumix DMC-G3
Panasonics neue Systemkamera Lumix DMC-G3 ist dank HDR-Videofunktion sowie klapp- und drehbarem Touchdisplay auf dem Stand der Technik. Die Bildqualität war größtenteils gut. Lediglich die gemessene Auflösung war etwas zu niedrig, da die Messwerte zum Bildrand hin deutlich abfielen.
Panasonics neue Systemkamera Lumix DMC-G3 ist dank HDR-Videofunktion sowie klapp- und drehbarem Touchdisplay auf dem Stand der Technik. Die Bildqualität war größtenteils gut. Lediglich die gemessene Auflösung war etwas zu niedrig, da die Messwerte zum Bildrand hin deutlich abfielen.
Platz 6: Panasonic Lumix DMC-G5
Die Panasonic Lumix DMC-G5 konnte ihre Vorgängerin ganz knapp einholen - die bessere Ausstattung sei Dank. Zudem zeigte die G5 im Test eine ordentliche Bildqualität und ließ sich gut bedienen. Einzig die etwas zu niedrige gemessene Auflösung und der starke Randabfall trübten den ansonsten guten Gesamteindruck der Systemkamera.
Die Panasonic Lumix DMC-G5 konnte ihre Vorgängerin ganz knapp einholen - die bessere Ausstattung sei Dank. Zudem zeigte die G5 im Test eine ordentliche Bildqualität und ließ sich gut bedienen. Einzig die etwas zu niedrige gemessene Auflösung und der starke Randabfall trübten den ansonsten guten Gesamteindruck der Systemkamera.
Platz 5: Sony NEX-5N
Die Sony NEX-5N kommt mit Touchdisplay, Aufsteckblitz und besonders kompaktem Gehäuse. Ihre Bildqualität war aufgrund der niedrigen gemessenen Auflösung und der etwas zu geringen Ausgangsdynamik nur befriedigend. In punkto Bildrauschen schnitt die Systemkamera dagegen überdurchschnittlich gut ab.
Die Sony NEX-5N kommt mit Touchdisplay, Aufsteckblitz und besonders kompaktem Gehäuse. Ihre Bildqualität war aufgrund der niedrigen gemessenen Auflösung und der etwas zu geringen Ausgangsdynamik nur befriedigend. In punkto Bildrauschen schnitt die Systemkamera dagegen überdurchschnittlich gut ab.
Platz 4: Olympus PEN E-P3
Die Olympus PEN E-P3 ist optisch ein Hingucker. Auch wenn sie nicht gerade zu den leichtesten Systemkameras gehört, gefiel den Testern die Bedienung sehr gut - sei es über das Touchdisplay oder über die gewohnten Knöpfe. Die Bildqualität hatte jedoch einige Macken. So fielen die Randabdunkelung des Kit-Objektivs sowie die etwas zu niedrige Ausgangsdynamik auf. Das Rauschverhalten der Olympus PEN E-P3 gehört jedoch mit zu den besten.
Die Olympus PEN E-P3 ist optisch ein Hingucker. Auch wenn sie nicht gerade zu den leichtesten Systemkameras gehört, gefiel den Testern die Bedienung sehr gut - sei es über das Touchdisplay oder über die gewohnten Knöpfe. Die Bildqualität hatte jedoch einige Macken. So fielen die Randabdunkelung des Kit-Objektivs sowie die etwas zu niedrige Ausgangsdynamik auf. Das Rauschverhalten der Olympus PEN E-P3 gehört jedoch mit zu den besten.
Platz 3: Sony NEX-6
Die Systemkamera schnitt in unseren Test überwiegend gut ab. Lediglich die nachlassende Auflösung bei kurzer und langer Brennweite gaben Anlass zur Kritik. Mit den PlayMemories-Apps geht Sony einen interessanten, wenn auch propriäteren Weg. Ob ein Anwender jedoch 4,99 Euro für eine App zahlt, wird sich zeigen. Die kostenlosen Applikationen sind auf jeden Fall einen Download wert. Und ein Touchdisplay würde die Bedienung enorm erleichtern.
Die Systemkamera schnitt in unseren Test überwiegend gut ab. Lediglich die nachlassende Auflösung bei kurzer und langer Brennweite gaben Anlass zur Kritik. Mit den PlayMemories-Apps geht Sony einen interessanten, wenn auch propriäteren Weg. Ob ein Anwender jedoch 4,99 Euro für eine App zahlt, wird sich zeigen. Die kostenlosen Applikationen sind auf jeden Fall einen Download wert. Und ein Touchdisplay würde die Bedienung enorm erleichtern.
Platz 2: Panasonic Lumix DMC-GX1X
Die Bildqualität der Panasonic Lumix DMC-GX1X enttäuschte hinsichtlich der Auflösung. Dafür kann sich der Dynamikumfang der Systemkamera sehen lassen, und auch das Rauschverhalten erwies sich als vorbildlich. Das Motorzoom-Objektiv ist von der Bedienung und der Geschwindigkeit her ein Knaller, bleibt jedoch Geschmackssache.
Die Bildqualität der Panasonic Lumix DMC-GX1X enttäuschte hinsichtlich der Auflösung. Dafür kann sich der Dynamikumfang der Systemkamera sehen lassen, und auch das Rauschverhalten erwies sich als vorbildlich. Das Motorzoom-Objektiv ist von der Bedienung und der Geschwindigkeit her ein Knaller, bleibt jedoch Geschmackssache.
Platz 1: Olympus OM-D E-M5
Olympus hat mit der OM-D eine aufregende Systemkamera im Sortiment, die uns im Test überzeugte. Zwar gehört sie mit knapp 1300 Euro zu den teuersten Modellen bisher. Dafür bekommen Sie jedoch ein wertiges und robustes Magnesiumgehäuse in zwei Farbkombinationen sowie ein Motorzoomobjektiv, das durch Bildqualität und Arbeitsgeschwindigkeit punkten konnte. Ein verdienter erster Platz in unserer Topliste.
Olympus hat mit der OM-D eine aufregende Systemkamera im Sortiment, die uns im Test überzeugte. Zwar gehört sie mit knapp 1300 Euro zu den teuersten Modellen bisher. Dafür bekommen Sie jedoch ein wertiges und robustes Magnesiumgehäuse in zwei Farbkombinationen sowie ein Motorzoomobjektiv, das durch Bildqualität und Arbeitsgeschwindigkeit punkten konnte. Ein verdienter erster Platz in unserer Topliste.
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20.01.12
Ich glaube es kaum. Die Pentax soll was anderes als grottenschlecht sein? (Und das sage ich als Pentax Fan...) Die Nikon ist auch nicht besonders gut. Und dann wird einfach mal vollständig Sony ignoriert... wo eigentlich immer und überall die Sony NEX Reihe als das non-plus-ultra angesehen wird, wogegen die Konkurrenz blass aussieht?
Laut dpreview ist die NEX-C3 so gut wie die besten APS-C Kameras in Sachen Bildqualität, weit vor den mFT Geräten.
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23.01.12
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08.11.12
PC-Welt ignoriert bei den Foto-"Tests" vollständig, dass man Gehäuse und Objektive GETRENNT bewerten muss! Statt dessen wird ein Kit bewertet, OHNE hier sinnvoll zwischen der Qualität des Gehäuses und der (meistens schlechten) Qualität des (Kit-)Objektivs zu unterscheiden.
Wer bewusst eine Systemkamera kauft, der möchte zum einen eine besonders gute Bildqualität (großer Sensor) und zum anderen die Möglichkeit haben, zwischen verschiedenen, der jeweiligen Aufnahmesituation angemessenen Objektiven zu wechseln. Aufgrund eines PC-Welt-"Tests" kann niemand entscheiden, ob das Kameragehäuse ideal für ihn/sie ist, da immer auch ein (oft nicht-optimales Kit-)Objektiv in den Testtopf geworfen wird.
Wer sich also ernsthaft für Systemkameras interessiert, der tut gut daran, sich bei FACHzeitschriften kundig zu machen, die sinnvolle Testmethoden anwenden.
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08.11.12
Grafikkarten testet man ja auch nicht mit einem System, in dem die CPU die Graka ausbremst.
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04.12.12
Den Begriff "Systemkamera" für die Kameras zu verwenden, die das kleinste System bieten, ist schon weit hergeholt. Wäre es denn so schwierig gewesen, von "spiegellosen Systemkameras" zu schreiben, wenn diese gemeint sind?
Und zur NEX-7: Wenn man schon einen Defekt feststellt, warum besorgt man sich dann nicht ein Austauschgerät sondern testet das defekte - und bezieht das in die Wertung mit ein?
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