Toshiba Satellite A350D-10O
Diese Notebooks ersetzen den PC
Die besten Notebooks für den PC-Ersatz ab 1000 Euro
Das Blu-Ray-Laufwerk im Acer-Notebook spielt hochaufgelöste Filme ab, die das 18,4 Zoll große Display mit der Full-HD-Auflösung 1920 x 1080 Bildpunkten im kinotauglichen Seitenformat 16:9 wiedergibt. Im Test zeigte das Display leuchtende, knackige Farben und eine angenehm hohe Helligkeit von über 200 cd/m2. Ganz zufrieden waren wir dennoch nicht: Hauttöne erschienen etwas blass, der Kontrast war für ein Multimedia-Display viel zu niedrig und auch der stabile Blickwinkel gering. Wollen mehrere Personen HD-Filme ohne verfälschte Farben genießen, müssen sie sehr eng vor dem Acer Aspire 8930G zusammenrücken.
Echte Cineasten werden für den optimalen Kinoabend lieber ein LCD-TV ans Aspire 8930G anschließen. Das lässt sich digital per HDMI oder Displayport erledigen, als analoger Anschluss steht VGA zur Verfügung. Hinten besitzt das Gehäuse keine Anschlüsse, alle Schnittstellen liegen wenig platzsparend links und rechts am Notebook. An der Gehäusefront hat man Zugriff auf den Kartenleser. Bis auf Firewire besitzt das Acer Aspire 8930G alle wichtigen Anschlüsse - e-SATA beispielsweise als Kombi-Buchse mit USB. Auch eine Web-Cam und ein in den Touchpad integrierter Fingerprint-Leser sind mit dabei. Der Netzwerk-Chip arbeitet nur mit Fast-Ethernet-Tempo und die Festplatte ist mit 320 GB nicht außergewöhnlich groß. Allerdings können Sie nachrüsten: Das Acer Aspire 8930G bietet einen freien Schacht für den Einbau einer zusätzlichen Festplatte.
Das Acer-Notebook bot im Test eine ordentliche Rechenleistung und erreichte 112 Punkte im Sysmark 2007. Damit liegt es rund 20 Prozent hinter teureren Multimedia-Notebooks, die einen Prozessor aus Intels Core 2 Duo 9000er-Serie verwenden. Allerdings ist es auch langsamer als viele Notebooks der 1000-Euro-Preisklasse, in denen ein Core 2 Duo P8400 (2,26 GHz) oder P8600 (2,4 GHz) arbeitet: Denn Acer setzt auf den niedriger getakteten Core 2 Duo P7350 mit 2 GHz. Der Mittelklasse-Grafikchip Nvidia Geforce 9600M GT ist zu langsam, um effektreiche Spiele in der maximalen Displayauflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten wiederzugeben. Doch bei aktuellen DirectX9-Spielen kann man immerhin bis 1280 x 800 Bildpunkten und manchmal sogar bis 1440 x 900 Bildpunkten in hoher Detailstufe spielen.
Wer sich statt mit HD-Filmen die Zeit am Notebook lieber mit 3D-Spielen vertreibt, greift in der über 1000-Euro-Klasse zum feuerroten Toshiba-Notebook. Denn im Qosmio X300-11L arbeitet die 3D-Karte Geforce 9700M GTS von Nvidia.
Der Core 2 Duo P8600, die 4 GB Arbeitsspeicher und die beiden 160-GB-Festplatten von Hitachi beschleunigen das Qosmio X300-11L auf sehr gute 126 Punkte im Sysmark 2007. Auch bei Standardanwendungen wie Foto- und Videobearbeitung, Internet und Office gehört das Toshiba-Notebook daher zu den schnellsten Laptops. Selbst anspruchsvolle DirectX9-Spiele laufen auf dem Qosmio X300-11L ruckelfrei, sofern man auf Kantenglättung verzichtet: World in Conflict beispielsweise erzielte 42 Bilder pro Sekunde. Bei älteren DX9-Spielen wie F.E.A.R. kann man die Kantenglättung problemlos aktivieren: Mit 4xFSAA kam das X300 auf 64 Bilder pro Sekunde. Aktiviert man DirectX-10-Effekte fallen die Bildraten allerdings in den Keller: World in Conflict erreichte in hoher Detailstufe war erst bei 1024 x 768 Bildpunkten mit 24 Bildern pro Sekunde spielbar. Bei Crysis muss man die Effekte auf "Niedrig" herunterdrehen, um wenigstens bei 1280 x 800 Pixel flüssig spielen zu können.
Toshiba baut zwei schnelldrehende Festplatten (7200 Umdrehungen/Minute) ins X300 und kommt so auf 320 GB Plattenplatz. Trotz des hohen Preises gibt es kein Blu-Ray-Laufwerk, sondern nur einen DVD-Brenner. Bei den Schnittstellen ist das X300 gut ausgestattet - unter anderem finden sich drei USB-Ports, eine e-SATA/USB-Kombi-Buchse, ein HDMI-Ausgang und ein Firewire-Port am Gehäuse. In den Expresscard-Steckplatz passt die kleine Fernbedienung, die Toshiba mitliefert.
Die Bildqualität des 17-Zoll-Display ist nur mittelmäßig: Der Kontrast liegt niedrig, die Leuchtdichte ist nicht besonders hoch und auch Farben stellt das X300 etwas blass dar. Auch der geringe Blickwinkel enttäuschte - selbst wenn man den Kopf nur etwas von der Displaymitte wegbewegt, verliert das Bild sofort an Kontrast.




