Toshiba Satellite A350D-10O
Diese Notebooks ersetzen den PC
Die besten Notebooks für den PC-Ersatz: Die Preis-, Tempo- und Design-Tipps
Das Display im Toshiba-Notebook besitzt das filmfreundliche Seitenformat 16:9. Zu einem Multimedia-Laptop passt auch das elegante Design: Deckel und Tastenkappen sind mit schwarzem Glanzlack überzogen, die Handballenablage ist mit einer schwarz-grauen Maserung bedruckt.
Selbst für den recht günstigen Preis ist das Toshiba-Notebook zu langsam. Im Sysmark 2007 erreichte es nur 65 Punkte. Neben der lahmen AMD-CPU geht das geringe Rechentempo beim Satellite A350D vor allem auf das Konto der Betriebssystem-Festplatte, die nicht richtig auf Touren kommen. Die 3D-Leistung der Mittelklasse-Grafikkarte Mobility Radeon HD3650 ist dagegen in Ordnung: Die meisten DX9-Spiele lassen sich auch in der maximalen Displayauflösung ruckelfrei spielen - nur bei neueren Spielen muss man Auflösung und Effekte reduzieren.
Zwei Hitachi-Festplatten sorgen für 500 GB Plattenspeicher im Toshiba-Notebook. Trotz des kinotauglichen 16-Zoll-Displays gibt es kein Blu-Ray-Laufwerk, sondern nur einen DVD-Brenner. Lobenswert ist dagegen die Schnittstellen-Vielfalt: Neben aktuellen Schnittstellen wie HDMI und e-SATA - als Kombi-Buchse mit USB ausgeführt -, bringt das Satellite A350 beispielsweise auch TV-out und Firewire mit, auf die viele Notebooks dieser Preisklasse verzichten.
Einerseits eignet sich das spiegelnde Display sehr gut für Film und Fernsehen: Es ist mit durchschnittlich knapp 200 cd/m2 sehr hell, Farben erscheinen satt und intensiv. Andererseits störten der schwache Kontrast und der ungleichmäßig ausgeleuchtete Bildschirm, der unten deutlich dunkler war als am oberen Rand.
Asus geht ans Limit: Ins Spiele-Notebook G71V packt der Hersteller einen Vierkern-Prozessor, 1 Terabyte Plattenplatz, ein Blu-Ray-Laufwerk und eine schnelle Grafikkarte. Daher ist das super-schnelle Notebook unsere Empfehlung für Nutzer, die hohe Systemleistung mit 3D-Tempo verbinden wollen.
Am Asus G71V kommt derzeit kein Notebook vorbei - mit hervorragenden 146 Punkten im Sysmark 2007 war es der bisher schnellste Mobilrechner im Testcenter. Zur hohen Rechenleistung tragen der Vierkern-Prozessor Core 2 Extreme QX9300 mit 2,53 GHz ebenso bei wie 4 GB Arbeitsspeicher und zwei schnelle 500-GB-Festplatten von Hitachi. Die Grafikkarte ist schnell, aber nicht leistungsfähig genug für DX10-Spiele in hoher Auflösung: Die Geforce 9700M GT mit 512 MB lokalem Speicher erreichte 6092 Punkte im 3D Mark 06 und bei World in Conflict sind 28 Bilder pro Sekunde drin. Mehr Reserven hat man aber in einer niedrigeren Auflösung: Bei 1600 x 1200 Bildpunkten erzielte das Asus G71V in World in Conflict 33 Bilder pro Sekunde, bei F.E.A.R. mit Kantenglättung 31 Bilder pro Sekunde.
Hier spart Asus an nichts - im G71V sitzen zwei Serial-ATA-II-Festplatten von Hitachi, die insgesamt 1 Terabyte Speicherplatz bieten. Hochauflösende Filme kann man über ein Blu-Ray-Laufwerk wiedergeben. Mit Gigabit-LAN, 11n-WLAN und Bluetooth ist man beim Asus G71V auch in punkto Vernetzung bestens bedient. Auf aktuelle Schnittstellen wie HDMI und e-SATA muss man ebenfalls nicht verzichten - neben vier USB-Buchsen bringt das Notebook auch drei Audioanschlüsse mit.
Das Display des Asus G71V eignet sich für Spiele und Filme gleichermaßen - es ist mit durchschnittlich 257 cd/m2 sehr hell und bietet einen hohen Kontrast. Farben stellt es sehr knallig und leuchtend dar. Für Bildbearbeitung und Textarbeit kommt es dagegen weniger in Frage: Denn die Leuchtdichte ist beim Asus G71V zu ungleichmäßig verteilt - links oben lag sie beispielsweise rund 30 Prozent niedriger als am unteren Displayrand.
Viele Anwender bevorzugen auch deshalb ein Notebook, weil es besser aussieht als ein PC. Einen PC-Ersatz, den man auch auf dem Schreibtisch gerne sieht, ist das 16-Zoll-Notebook von Dell. Es besitzt eine hinterleuchtete Tastatur, das Display und der Panel-Rahmen sitzen hinter einer Glasfront. Der glanzlackierte Deckel weist unten einen Lederbesatz auf und das elegante Gehäuse mit seinen abgerundeten Ecken verdickt sich leicht nach hinten.
Die Rechenleistung des Dell XPS Studio 16 liegt auf hohem Niveau: Das Notebook erreichte im Benchmark Sysmark 2007 sehr gute 126 Punkte. Dell installierte auf unserem Testgerät die 64-Bit-Version von Vista Home Premium: Daher kann das Notebook den kompletten 4 GB großen Arbeitsspeicher nutzen, was ihm vor allem bei speicherintensiven Anwendungen wie Bild- und Videobearbeitung Tempovorteile bringt. Klug konfiguriert hat Dell den Grafikchip: Die 3D-Leistung des Mitteklasse-Chips AMD Mobility Radeon HD3670 passt perfekt zur Displayauflösung von 1366 x 768 Bildpunkten. Selbst bei anspruchsvollen DirectX9-Spielen schaffte das Studio XPS 16 flüssige Bildraten - bei World in Conflict beispielsweise 35 Bilder pro Sekunde, bei F.E.A.R. mit aktivierter Kantenglättung immerhin noch 24 Bilder pro Sekunde. Für DirectX-10-Spiele ist er allerdings zu langsam.
Das spiegelnde 16-Zoll-Display im 16:9-Seitenformat arbeitet mit weißer LED-Hintergrundbeleuchtung - das sorgt für hohe Helligkeit und sehr kräftige Farben, wobei besonders Grün und Blau ungewohnt kräftig wirken. Auch beim Kontrast heimste das Dell Studio XPS 16 Bestwerte ein. Ebenfalls positiv: Die Helligkeit lässt sich in feinen Stufen regeln und somit flexibel an unterschiedliche Lichtverhältnisse anpassen. Weniger gelungen war die Verteilung der Leuchtdichte: Auf der rechten Seite war das Display sichtbar dunkler als im Zentrum.
Das Dell-Notebook bietet drei Optionen zum Anschluss eines externen Monitors: Ein analoges Display lässt sich per VGA anstöpseln, digitale Bildschirme per HDMI oder Displayport - ein neuer Standard, den künftig immer mehr Monitore nutzen werden. Dafür bietet das Dell-Notebook aber auch nur drei USB-Ports statt der üblichen vier - einer davon ist als Kombi-Buchse mit e-SATA ausgeführt. Keine Einbußen gibt es bei der Netzwerk-Ausstattung: Das Studio XPS 16 bringt Gigabit-LAN, Draft-N-WLAN und Bluetooth mit.





