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Die beliebtesten Gaming-Controller im Praxis-Test

06.06.2016 | 08:12 Uhr |

Wir verraten die Vor- und Nachteile der fünf beliebtesten Gaming-Controller und klären, was Sie beim Kauf beachten sollten.

Gaming-Controller sind längst nicht mehr auf Spielekonsolen beschränkt. Und da es sich bei vielen neuen Spielen meist sowieso um Konsolen-Portierungen handelt, funktionieren die Steuerung im Spiel und die Benutzerführung in den Menüs sogar teilweise besser mit dem Gamepad, als mit der althergebrachten Tastatur-Maus-Kombination.

Doch auch einigen Spiele-Genres wird nachgesagt, dass sie sich besser mit dem Controller spielen lassen: Dazu zählen beispielsweise Renn- und Sportspiele, Games mit einer Third-Person-Ansicht wie Rollen- oder Actionspiele und natürlich die klassischen Jump-And-Run-Titel.

Die 5 beliebtesten Gaming-Controller im Test-Video

So nutzen Sie einen Xbox-360-Controller am PC

Altbekanntes, bewährtes Design bei den Controllern

Meist nehmen sich die Gaming-Controller in Sachen Design und Tasten- respektive Analogstick-Anordnung bekannte Spielekonsolen-Modelle als Vorbild. Also genauer gesagt stehen entweder die Controller der Microsoft Xbox oder der Sony Playstation Pate. Welche Controller am besten in der Hand liegt, können wir nur schwer für Sie entscheiden, da es sich um eine sehr subjektive Empfindung handelt. Wenn Sie aber zu schwitzigen Händen neigen, dann sollten Sie darauf achten, dass die Haltegriffe und Analogsticks gummiert sind, um nicht auszurutschen. Sollten Sie die Gelegenheit haben, dann probieren Sie Ihren favorisierten Controller unbedingt vorher aus!

Beim Design orientieren sich die Hersteller an den Verionen von Xbox und - wie hier - Playstation.
Vergrößern Beim Design orientieren sich die Hersteller an den Verionen von Xbox und - wie hier - Playstation.
© Logitech

Des Weiteren sollten die Gamepads robust sein, um Ihre Wutanfälle unbeschadet oder zumindest für einen längeren Zeitraum zu überstehen. Denn einen kabellosen Controller schmeißt man eher mal in die Ecke als die kabelgebundene Tastatur. Entdecken Sie also große Spaltmaße am Controller oder haben die Vermutung, dass sich das Gehäuse schon mit den Fingern öffnen lassen würde, dann schauen Sie sich lieber nach einem anderen Modell um – vor allem, wenn Sie beim Zocken zum Ausrasten neigen.

Vieles ist eine Ansichtssache

Auch die Druckpunkte und Empfindlichkeit der Tasten und Analogsticks ist sehr subjektiv: Der eine mag schwammige Tasten, der andere möchte seine Eingaben mit einem knackigen Auslösen quittiert haben. Ersteres ist jedoch eher von Nachteil, denn bei schwammigen Tasten kann sich der Gamer nicht immer sicher sein, ob er sie denn nun wirklich auslöst, oder nicht. Auf der anderen Seite müssen Sie bei Tasten mit starken Druckpunkten oft mehr Kraft aufwenden, was einige Nutzer wohl ebenfalls als störend empfinden dürften.

Eine Gummierung (hier die rot umrandete Fläche) sorgt für mehr Grip und somit für einen sicheren Halt.
Vergrößern Eine Gummierung (hier die rot umrandete Fläche) sorgt für mehr Grip und somit für einen sicheren Halt.
© Speedlink

Die Eingabemethode via Directinput oder Xinput ist hingegen keine Ansichtssache: Vor allem ältere Spiele unterstützen nur den älteren Directinput-Standard, seit der Einführung des ersten Xbox-Controllers verdrängt die neuere API namens Xinput aber den Vorgänger. Auf der komplett sicheren Seite sind Sie, wenn der Controller das Umschalten zwischen den beiden Methoden beherrscht – ansonsten heißt es genau hinschauen, wenn Sie ein Fan von alten Spieleklassikern sind.

Weitere Dinge, die Sie beachten sollten

Wenn Ihr PC etwas weiter entfernt steht, dann achten Sie auf eine ausreichende Kabellänge bei kabelgebundenen Versionen – vor allem für Wohnzimmer-PCs gilt das. Wenn Sie sich für einen Wireless-Controller entscheiden, dann trifft das natürlich nicht auf Sie zu. Sollten diese aber ab Werk nicht mit Akkus ausgestattet sein, dann kaufen Sie einfach welche nach. Zusätzlich bieten sich noch Wechsel-Akkus respektive -Batterien an sowie eine Aufladestation – alternativ lassen sich die meisten Controller auch einfach nur über Kabel laden.

Zusätzliche Tasten sorgen für mehr Bedienkomfort, allerdings sinkt die Übersichtlichkeit und man könnte sie aus Versehen auslösen.
Vergrößern Zusätzliche Tasten sorgen für mehr Bedienkomfort, allerdings sinkt die Übersichtlichkeit und man könnte sie aus Versehen auslösen.
© Mad Catz

Weiterhin verfügen einige Modelle über zusätzliche Tasten, wie beispielsweise einer „Turbo“- oder „Schnellfeuer“-Taste. Hierbei wird eine bestimmte Aktion in extremer Schnelle wiederholt, als würden Sie die reguläre Taste schnell hintereinander drücken. Wenn Sie so etwas benötigen, dann holen Sie es sich.

Einen satten Lieferumfang und zahlreiche Extrea-Funktionen gibt es erst ab der Oberklasse - wie hier beim Xbox One Elite Controller.
Vergrößern Einen satten Lieferumfang und zahlreiche Extrea-Funktionen gibt es erst ab der Oberklasse - wie hier beim Xbox One Elite Controller.
© Microsoft

Auf den folgenden fünf Seiten dieses Praxis-Tests stellen wir Ihnen jetzt jeden Gaming-Controller im Detail vor. Dabei verraten wir Ihnen auch, was die Stärken und Schwächen der Modelle sind und für welchen Gamer-Typ sie sich eignen. Um das Inhaltsverzeichnis zu öffnen, klicken Sie auf den grauen v-Button rechts neben "Seite 1 von 6".

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